Karriere: Eine verhängnisvolle Staatsaffäre

Karriere
Eine verhängnisvolle Staatsaffäre

Wenn Liebes- zu Staatsaffären werden: Erst stürzt CIA-Chef Petraeus über eine Geliebte, jetzt gerät General Allen wegen ,unangebrachter E-Mails` ins Visier des FBI. Wie gefährlich ist eine Affäre für die Karriere?
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New YorkDer amerikanische Sicherheitsapparat ist in Aufruhr. Erst war CIA-Direktor und Vier-Sterne-General David Petraeus wegen einer außerehelichen Beziehung mit seiner Biographin Paula Broadwell zurückgetreten. Nun ist auch noch die Karriere von General John Allen in Gefahr, dem Befehlshaber der Nato-Truppen in Afghanistan und designierten Chef der US-Streitkräfte in Europa. Er soll Tausende „unangebrachte“ E-Mails mit einer jüngeren Frau namens Jill Kelley ausgetauscht haben. Jener Frau, die die Petraeus-Affäre ins Rollen gebracht hatte.

Es sind, sollten die Vorwürfe stimmen, private Abenteuer zweier mächtiger Männer. Doch angesichts ihrer Position und den Umständen der Enthüllungen haben sich die Fälle längst zu einer Staatsaffäre ausgeweitet. Unklar ist etwa, ob Geheiminformationen in unbefugte Hände gelangten. Das FBI ermittelt, die Beförderung von General Allen liegt derzeit auf Eis.

Noch ist nicht klar, wie genau die Fälle Petraeus und Allen zusammenhängen. Ebenso wenig ist abzusehen, welche Kreise die Affäre noch ziehen könnte. Fast stündlich kommen neue, verwirrende Details ans Licht. Es geht um Eifersucht, Drohungen und konspirative E-Mails – ein Überblick über den aktuellen Stand, wie es Insider und US-Medien berichteten:

Die Schlüsselfigur in der Affäre ist offenbar Jill Kelley. Die 37-Jährige aus Tampa, Florida, deren Familie seit mehreren Jahren mit dem Ehepaar Petraeus befreundet ist, wendet sich im Mai 2012 besorgt an einen Bekannten beim FBI. Sie fühlt sich bedroht von anonymen E-Mails, in denen ihr vorgeworfen wurde, sie mache Petraeus schöne Augen. Die genauen Inhalte der Nachrichten sind nicht öffentlich bekannt. Es ist dieselbe Jill Kelley, wegen der später auch noch General John Allen in Schwierigkeiten geraten wird.

Das FBI nimmt sich im Mai Kelleys Sorgen an und ermittelt die mutmaßliche Absenderin der Mobbing-Mails: Paula Broadwell. Die 40-jährige Reserveoffizierin ist die Biographin von Petraeus, monatelang war sie mit ihm unterwegs gewesen und hatte ihn viele Male interviewt. Ihr Buch fällt sehr positiv aus.

Kommentare zu "Eine verhängnisvolle Staatsaffäre"

Alle Kommentare
  • THEORIE: Die Kornkreise dienen dem Check der Aktualität von Sat-Bildern der militärischen Aufklärung. (Niemand außer denen die sie am Boden gestalten kennt im voraus deren Aussehen). Der Befehlshaber kann also einmal die gestaltung solcher LANDMARKs anordnen und Prüfen daß die auf seinen Aufklärungsphotos auftauchen. Möglichwerweis wurden deshalb auch vereinzelt Brände gelegt. Als eine Art Rauchzeichen bei ansonste gestörten oder abgehörten Funkverbindungen.
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  • Europa ist voller Hasenfüße - von Schottland bis Sizilien.
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  • Lasst den Generälen doch auch ihren Spaß!
    Haben eben ihre alten Schlachtschiffe gegen jüngere, flottere Kovetten ausgetauscht.
    Das Ganze dann so hoch zu hängen paßt zum moalinsauren US Denken, ist aber doch lediglich ein Witz!
    Bill Clinton hatte seine Monica Kennedy seine diversen Bettgeschichten, und Beiden hat es nicht geschadet.
    Und was einem US Präsidenten recht ist, das kann doch einem US General billig sein!

  • noch nicht einmal die kanadischen Medien bringen diese Boulevard Geschichten in die Titelseite.
    Es ist auch essenziell fuer den deutschen Buerger zu wissen, wer mit wem im US Geheimdienst fi@#t.

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  • boulevard von übelster machart.
    wen juckt's?

  • Wenn sich ein Vier-Sterne-General (auch so schon Geheimnisträger) mit einer Geliebten einlässt, die so doof ist, spätere "Konkurrentinnen" des zum CIA-Chef aufgestiegenen Lovers mit Droh-Mails zu bedenken - wenn das das Level ist, auf dem in Amerika gravierendste Entscheidungen gefällt werden - dann wird einem schnell klar, warum diese Nation am abstürzen ist.

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