Katastrophe mit Passagierflugzeug nur knapp verhindert: Airbus mit Loch im Rumpf an Start gehindert

Katastrophe mit Passagierflugzeug nur knapp verhindert
Airbus mit Loch im Rumpf an Start gehindert

Ein ägyptischer Airbus mit über 100 Passagieren an Bord ist in Paris am Start gehindert worden. Der Pilot wollte trotz Schäden abheben.

HB BERLIN. Der Sicherheitsdienst des Pariser Flughafens Roissy Charles-de-Gaulle hat möglicherweise eine Katastrophe verhindert. Wie die französische Tageszeitung «Le Parisien» berichtet, wurde bereits am vergangenen Donnerstag eine Maschine der ägyptischen Chartergesellschaft Lotus Air mit erheblichen Schäden festgehalten. Demnach habe das Triebwerk des Airbus A-320 geraucht. Im Rumpf der Maschine sei zudem ein Loch gewesen.

Das Flugzeug mit 134 französischen Urlaubern und fünf Besatzungsmitgliedern an Bord sollte nach Kairo fliegen. Dem Bericht zufolge bestand der Pilot darauf, sofort abzuheben. Er habe sich demnach geweigert, einen Unfallbericht zu erstellen. Der Sicherheitsdienst des Flughafens habe jedoch ein Flugverbot erlassen. Zudem sei eine Untersuchung der Maschine und ihrer Flugschreiber angeordnet worden, wie die Zeitung schreibt.

Zuvor war Wartungsbeamten «starker Brandgeruch» und das rauchende Triebwerk aufgefallen. Das Loch im Rumpf habe einen Durchmesser von etwa 40 Zentimetern gehabt, hieß es der Zeitung zufolge. Auf der Landebahn seien überdies «zwei Bauteile mit elektrischen Drähten» gefunden worden.

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