Kaukasus-Rebellenchef Umarow
Russlands „Staatsfeind Nummer eins“ ist tot

Es ist ein großer Erfolg für Russlands Präsident Putin: Seit Jahren versucht er, den Aufstand im Nordkaukasus niederzuschlagen. Nun ist der meistgesuchte Mann der Regierung in Moskau – der Rebellenchef Doku Umarow – tot.
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MoskauRussland hat die Tötung des Kaukasus-Rebellenchefs Doku Umarow bestätigt. Der Tschetschene war der meistgesuchte Mann der Regierung in Moskau. Er sei bei einem Kampfeinsatz getötet worden, sagte der Leiter des Inlandsgeheimdienstes FSB, Alexander Bortnikow, am Dienstag. Weitere Details nannte er nicht. Eine von Unterstützern der Aufständischen betriebene Website hatte am 18. März den Tods Umarows gemeldet. Offiziell war dies jedoch bislang nicht bestätigt worden.

Der Rebellenchef war bereits mehrfach für tot erklärt worden. Seine Tötung ist ein großer Erfolg für Präsident Wladimir Putin, der seit Jahren versucht, den Aufstand im Nordkaukasus niederzuschlagen. Die Rebellen versuchen dort einen islamischen Gottesstaat zu etablieren.

Umarow leitete eine von den USA als terroristisch eingestufte Organisation, unter deren Dach er verschiedene lokale Extremisten-Gruppen bündelte. Die Organisation mit dem Namen Kaukasus-Emirat hat sich zu mehreren schweren Anschlägen bekannt, darunter ein Attentat auf die Moskauer U-Bahn im Jahr 2010, bei 40 Menschen getötet wurden. Sie soll auch hinter drei Bombenanschlägen im südrussischen Wolgograd kurz vor den Olympischen Winterspielen in Sotschi stecken. Damals wurden ebenfalls mindestens 40 Menschen getötet. Die Gruppe hat bereits einen neuen Anführer. In einem Video auf YouTube nannte er sich Ali Abu Muchammad.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Bravo, ein Glaubensvollidiot weniger, aber leider gibt es ruck zuck Nachrücker.

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