Keine eigenen Beobachter
EU: Wahl in Tschetschenien nicht frei und fair

Aus Sicht der EU-Kommission war die Präsidentschaftswahl in der russischen Unruheregion Tschetschenien unfair. Eine Sprecherin der Kommission sagte am Dienstag in Brüssel, die Behörde verfüge über entsprechende Berichte.

HB BRÜSSEL. Die Kommission hatte keine eigenen Beobachter geschickt. „Wir werden jetzt darauf dringen, dass es rasch zu Parlamentswahlen kommt, die als frei und fair bezeichnet werden können“, sagte sie.

Der moskautreue Polizeigeneral Alu Alchanow (47) war am vergangenen Sonntag zum Präsidenten der Kaukasusrepublik gewählt worden. Der bisherige Innenminister Alchanow soll Ende September offiziell die Nachfolge des im Mai ermordeten Präsidenten Achmat Kadyrow antreten.

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