Keine Einwände mehr aus Paris
Weg zur Aufhebung der Libyen-Sanktionen frei

Frankreich hjat keine Einwände mehr gegen die Aufhebung der Uno-Sanktionen gegen Libyen. Das teilte der französische Außenminister Dominique de Villepin in Paris mit. Die Hinterbliebenen der Opfer eines Anschlags auf ein französisches Linienflugzeug im Jahr 1989 hatten sich zuvor mit Libyen über Entschädigungszahlungen geeinigt.

HB PARIS. Von einer solchen Einigung hatte Frankreich seine Zustimmung im Uno-Sicherheitsrat abhängig gemacht und dabei sogar mit dem Veto gedroht. Mehrfach setzte Frankreich eine Verschiebung der Abstimmung durch.

Bei dem Anschlag auf den Flug UTA 772 von Brazzaville nach Paris waren 170 Menschen ums Leben gekommen. Libyen bekannte sich zwar nicht schuldig, zahlte aber insgesamt 34 Millionen Dollar Entschädigung. Als Libyen vor kurzem für den Lockerbie-Absturz mit seinen 270 Toten 2,7 Milliarden Dollar bereitstellte, beanspruchten die Hinterbliebenen der UTA-Opfer eine Nachzahlung.

Die Verhandlungen zogen sich über Wochen hin. Noch am vergangenen Dienstag erwirkte Frankreich im Weltsicherheitsrat einen letzten Aufschub. Das Gremium setzte die endgültige Abstimmung auf Freitag fest. Die Sanktionen gegen Libyen waren 1992 verhängt worden.

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