Keine Haftaussetzung
Pussy-Riot-Mitglied bleibt in Haft

Maria Aljochina wurde zu zwei Jahren Arbeitslager verurteilt. Weil sie sich um ihren kleinen Sohn kümmern möchte, wollte sie ihre Strafe später antreten. Ein Gericht lehnte den Antrag heute ab.
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Moskau Ein russisches Gericht hat den Antrag eines Mitgliedes der regierungskritischen Punkband Pussy Riot auf Aussetzung der Haftstrafe abgelehnt. Das berichtete die amtliche Nachrichtenagentur RIA am Mittwoch unter Berufung auf einen Richter. Die zu zwei Jahren Arbeitslager verurteilte Maria Aljochina hatte beantragt, die Strafe auszusetzen, damit sie bei ihrem fünfjährigen Sohn sein könne. Sie würde die Reststrafe antreten, wenn das Kind älter sei.

Die Sängerinnen waren nach einem Protestauftritt in einer Moskauer Kirche verurteilt worden. Ihre Aktion richtete sich gegen Präsident Wladimir Putin. Das Urteil wurde international als zu streng und unverhältnismäßig kritisiert.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Keine Haftaussetzung: Pussy-Riot-Mitglied bleibt in Haft "

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  • Russland demonstriert einmal mehr seine Rückständigkeit. Immer schön zur Abschreckung die staatliche Knute, damit ja niemand auf dumme Gedanken kommt. Seufz!

  • Will Europa jetzt in Russland einmarschieren?
    Adolf, da guckst du!

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