Keine neuen Belastungen

Italien verzichtet vorerst auf Vermögenssteuer

Im laufenden Jahr soll es in Italien keine Vermögenssteuer geben. Das teilte Italiens Regierung mit. Industrieminister Passera sieht für neue Steuerbelastungen derzeit keinen Spielraum.
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Italiens Industrieminister Corrado Passera. Quelle: Reuters

Italiens Industrieminister Corrado Passera.

(Foto: Reuters)

RomDie italienische Regierung hat nach der wieder aufgelegten Immobiliensteuer die Einführung einer Vermögenssteuer in diesem Jahr ausgeschlossen. "Eine weitere umfangreiche Steuer ist heute nicht das Richtige. Die Steuerbelastung ist schon sehr hoch und wir sehen keinen Raum für neue Erhöhungen", sagte Industrieminister Corrado Passera am Dienstag dem staatlichen Radio. Zugleich erteilte er Steuerkürzungen in den nächsten Monaten eine Absage. Die Regierung versuche, eine automatische Steigerung der Mehrwertsteuer um zwei Prozentpunkte im Oktober durch weitere Kürzungen bei den Staatsausgaben zu verhindern.

Italiens Ministerpräsident Mario Monti hat in Italien im November das Ruder übernommen und versucht, durch drastische Einsparungen die ausufernde Verschuldung in den Griff zu bekommen.

  • rtr
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6 Kommentare zu "Keine neuen Belastungen: Italien verzichtet vorerst auf Vermögenssteuer"

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  • Aber Eurobonds? Gehts noch?

  • Die wissen ganz genau, dass unsere Euro-Fanatiker mehr zahlen werden, als sie ihren Verögenden abnehmen könnten. Da lässt man die Kohle doch lieber im Land und lässt uns Idioten zahlen.

  • diese meldung hat den beigeschmack eines schlechten witzes

  • Leider doch. Nicht zuletzt mit den einnahmen der kommenden Vermögensteuer. Die italiener sind eben cleverer.

  • Würde man die vermögenssteuer einführen, würde man dei Krise entschärfen. So geht die Party weiter. Die Reichen kassieren, der Steuerzahler blecht!

  • Italiens Pro Kopf Privatvermögen ist höher als das von Deutschland, insofern ist es auch nicht verwunderlich das die Staatsverschuldung ebenfalls höher ist.

    Ein klarer Fall für eine kleine Steuernachzahlung, aus Germania gibt es jedenfalls kein Geld.

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