Keine Probleme im Süden des Landes
Erneut Anschlag auf Ölpipeline im Irak

Nach Angaben aus der irakischen Ölwirtschaft haben Saboteure am Donnerstag bei Nadschaf einen Anschlag auf eine Inlandspipeline verübt.

HB BASRA. Der Öltransport über die strategisch wichtige Ölleitung sei eingestellt worden, hieß es. Sie verbindet die Ölfelder im Norden des Irak mit denen im Süden. Die Pipeline versorgt vor allem die Ölraffinerien im Irak und wurde in diesem Jahr bereits mehrmals Ziel von Sabotageakten. Aufständische haben wiederholt Anschläge auf die Öl-Infrastruktur des Landes verübt.

Die Ölexporte im Süden des Irak liefen nach wie vor mit fast voller Kapazität bei 1,9 Mill. Barrel pro Tag (1 Barrel = rund 159 Liter), sagte ein Makler. In Basra, dem wichtigsten Ölhafen des Irak, würden drei Öltanker beladen. Fünf weitere Tanker warteten auf ihre Abfertigung.

Über die Ölexport-Pipeline im Norden des Irak wurde in dieser Woche mit rund 225 000 Barrel pro Tag wieder aufgenommen.

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