„Keine Zeit zu verlieren“
Juncker warnt vor dem Untergang der Eurozone

Euro-Gruppen-Chef Jean-Claude Juncker warnt vor dem Zerfall der Währungsunion. Mit dem Ausschluss Griechenlands würden die Probleme nicht behoben. „Alles Geschwätz“ über einen Austritt sei da nicht hilfreich.
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Brüssel/München"Wir sind an einem entscheidenden Punkt angekommen", sagte Jean-Claude Juncker der "Süddeutschen Zeitung". Die Welt rede darüber, ob es die Eurozone in einigen Monaten noch gibt. Um den Euro zu retten, sei "keine Zeit mehr zu verlieren", fügte Juncker hinzu. Die Euroländer müssten jetzt "mit allen verfügbaren Mitteln überaus deutlich machen, dass wir fest entschlossen sind, die Finanzstabilität der Währungsgemeinschaft zu gewährleisten".

In der Schuldenkrise stehen Euro-Gruppenchef Jean-Claude Juncker zufolge weitere Entscheidungen der Euro-Länder unmittelbar bevor. "Welche Maßnahmen wir ergreifen werden, entscheiden wir in den nächsten Tagen. Wir haben keine Zeit mehr zu verlieren", sagte Juncker der "Süddeutschen Zeitung" laut Vorab-Bericht aus der Montag-Ausgabe. Er habe keine Zweifel, dass die Beschlüsse des letzten Euro-Gipfels umgesetzt würden.

"Es ist noch zu entscheiden, was genau wir wann machen werden. Das hängt von den Entwicklungen der nächsten Tage ab und davon, wie schnell wir reagieren müssen." Dabei werde der Rettungsfonds EFSF zusammen mit der Europäischen Zentralbank handeln. "Wir stimmen uns eng mit der Notenbank ab und wir werden (...) Resultate sehen. Ich will nicht Erwartungen schüren. Aber ich muss sagen, wir sind an einem entscheidenden Punkt angekommen."

Juncker bestätigte, dass sich die Euroländer zusammen mit dem Rettungsfonds EFSF und der Europäischen Zentralbank (EZB) darauf vorbereiten, notfalls Staatsanleihen schuldengeplagter Euroländer aufzukaufen. Daran bestehe kein Zweifel, sagte er. "Es ist noch zu entscheiden, was genau wir wann machen werden." Dies hänge "von den Entwicklungen der nächsten Tage ab und davon, wie schnell wir reagieren müssen."

Die Euroländer seien "fest entschlossen, den Euro in seinem Bestand, also mit allen Euroländern, und in seiner Bedeutung zu halten", sagte Juncker. "Alles Geschwätz" über einen Austritt Griechenlands sei da nicht hilfreich. Wer denke, dass die Probleme der Eurozone dadurch behoben würden, dass man das Land ausschließe oder fallenlasse, habe die eigentlichen Ursachen der Krise nicht erkannt.

Griechenland stehe immer noch "in der Schuld, liefern zu müssen", sagte Juncker. Aber mit dem Ausschluss des Landes würden die Probleme der Eurozone nicht behoben. "Im Gegenteil. Das Ansehen der Euroländer weltweit würde erheblich geschädigt, es würden enorme Folgeschäden entstehen."

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  • Bietchekoopen: Geithner kommt am Montag.
    Deshalb sind alle so nervös.
    Er muß jetzt noch ein paar Leute unter Druck setzen und Mittwoch haben wir etwas neues auf dem Tisch. #

    Vor allem Schäuble und Merkel sind nervös.
    Schäuble hat mit seiner Machtgeilheit, als Oberster Gouverneur seiner supranationalen ESM-Schattenbank zum mächstigsten Mann Europas aufzusteigen, den Bogen weit überspannt. In dieser Funktion hätte er jederzeit der Kanzlerin in ihre Staatshauahaltssuppe spucken können.

    Schäuble hat damit das von langer Hand geplante Projekt
    "Euro as Financial Tool for Siphoning German Funds and Properity" zum Scheitern gebracht.

    Die Kanzlerin wird Schäuble, solange sie noch seine Amtsvorgesetzte ist, wie kürzlich Röttgen, als Buhmann demissionieren.

    Auch mit seiner Steueramnestie für Superreiche Steuerhinterzieher und seine abfälligen Äußerungen zum Kauf der Steuer-CD hat er seinem Amt als Finannzminister großen Schaden zugefügt. Ein Affront gegen jeden ehrlichen Steuerzahler.

    Ganz schlimm sind die Hunderte von Steuermilliarden, die er kraft seines Amtes in den Euro-Mezzogiorno auf Nimmerwiedersehen "verrettet".

  • Juncker-Zitat 1:
    „Wieso eigentlich erlaubt sich Deutschland den Luxus, andauernd Innenpolitik in Sachen Eurofragen zu machen?“

    Was für eine unglaubliche Unverschämtheit! Das könnte ihm so passen – nicht nur, dass der deutsche Bürger seiner demokratischen Rechte durch den ESM beraubt wird. Herr Juncker möchte diese Rechte am liebsten schon VORHER beseitigen!
    Da fließt pausenlos Geld in alle möglichen Kanäle. Es geschieht, ohne dass nur EINER von uns gefragt würde.
    Die EZB nimmt marode Staatsanleihen an – WIR dürfen bezahlen.
    Die Euro-Länder drucken sich per ELA Geld ohne Ende – WIR dürfen bezahlen.
    Die Hilfspakete werden vom Bundestag nur so durchgewinkt – WIR dürfen bezahlen.
    Was bildet sich Herr Juncker eigentlich ein? Er sitzt dort nur, weil er von ANDEREN bezahlt wird. Einer davon bin auch ICH.
    Er macht seinem Namen wirklich alle Ehre und benimmt sich, als wären wir alle rechtlose Untertanen und er unser Lehnherr.
    Ach wenn ich könnte wie ich wollte – er säße dort nicht. Aber was hilft’s? Die Junckers wachsen ja nach wie die Pilze.


    Juncker-Zitat 2:
    „Ich weiß, dass es im deutschsprachigen Raum viele gibt, die - obwohl nicht simplen Geistes - einfache Lösungen anstreben, weil die in der inneren republikanischen Befindlichkeit auf Wohlwollen stoßen.“

    Damit meint Juncker die Überlegungen zum Grexit.
    Ziemlich unverfroren, so etwas zu behaupten, obwohl inzwischen etwa 260 namhafte Wirtschaftswissenschaftler beweisen, dass es dafür ganz logische volkswirtschaftliche Gründe gibt. GR kann innerhalb des € keine Wettbewerbsfähigkeit erreichen und nur um die geht es hier eigentlich. Hier zu unterstellen, es ginge den Gegnern dieser €-Politik nur um innerrepublikanische Befindlichkeiten, ist absolut daneben.

  • Geht unser guter" Junker " aus Luxemburg nicht etwas zu optimistisch vor? Sicher hat er Recht,daß jetzt die Entscheidung kommen muß bzw. wird. Aber er hat eines vergessen, der EFSF ist nicht in Kraft,Geld ist darin auch noch nicht vorhanden,das BVG in Karlsruhe hat noch nicht seinen Segen gegeben, die EZB darf nach ihren eigenen Statuten keine Staatsanleihen ankaufen.
    Also Herr Junker, woher kommt ihr Optimismus?
    Eines ist zwar verständlich, daß Herr Junker seinen gutbezahlten Job behalten möchte. Das ist aber auch alles.
    Der Euro wird weiter seinem wohlverdienten Ende zugehen.
    Es ist an der Zeit, diese unselige Zangengeburt und Geißel
    in Europa abzuschaffen und wieder zu einer vernünftigen u.
    stabilen Währung zurückzukehren.Es ist an der Zeit,daß wir Bürger in Deutschland nachts wieder ruhig schlafen können
    und keine ständige Angst haben müssen, daß am nächsten morgen der Zusammenbruch da ist.Wir Bürger brauchen wieder
    eine solide, saubere u.ehrliche Volksvertretung.Politikern denen man wenigsten über den nächsten Tag hinaus vertrauen kann und deren Reden nicht die halbwertzeiten von nur noch Minuten haben.Also Herr Junker zusammen mit dem ganzen
    Europakaspern in Brüssel und Straßburg ab in den Ruhestand.
    Komfortabel vorgesorgt haben sie ja.gez.walter werner.de

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