Kirchenoberhaupt spendet traditionellen Segen in Rom
Papst beklagt Ausweitung des Terrorismus

Bei der Feier der Ostermesse in Rom hat Papst Johannes Paul II. die Zunahme terroristischer Gewalttaten beklagt. Dem müsse rasch entgegen gewirkt werden.

HB BERLIN. Unter scharfen Sicherheitsvorkehrungen hat Papst Johannes Paul II. in Rom die Ostermesse zelebriert. Zehntausende Gläubige lauschten seiner Ansprache am Sonntag, in der er die Ausweitung des «unmenschlichen Terrorismus» beklagte.

Die internationale Gemeinschaft solle ihre Bemühungen gegen Gewalt und Terror verstärken und eine sicherere Weltordnung aufbauen, forderte das Oberhaupt der katholischen Kirche. Zugleich spendete er den traditionellen Segen «Urbi et Orbi» für die Stadt Rom und den Erdkreis.

Die Aktivitäten zur Überwindung der derzeitigen politischen Lage müssten dringend beschleunigt werden, mahnte Johannes Paul II.. Juden, Christen und Muslime rief er auf, «die Brüderlichkeit zu entdecken, die sie verbindet» und eine gemeinsame Vertrauensbasis aufzubauen.

Für die «andauernden Konflikte, die einige Regionen Afrikas, den Irak und das Heilige Land mit Blut überziehen», müsse dringend eine befriedigende Lösung gefunden werden, verlangte der Papst. Die Konfliktparteien dürften nicht «der Versuchung der Rache» erliegen, sondern müssten den «Mut zur Vergebung» aufbringen.

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