Kleine Reformschritte?
Frankreich könnte Anteile an Energieunternehmen verkaufen

Frankreichs großer Staatseinfluss wird vor allem aus Deutschland kritisiert: Jetzt erwägt die französische Regierung, weitere Beteiligungen an den Energieunternehmen EDF und GDF Suez zu verkaufen.
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Die französische Regierung ist bereit, weitere Beteiligungen an Energieunternehmen zu verkaufen. Die verbleibenden Anteile müssten lediglich groß genug sein, um weiterhin Einfluss auf die Strategie der Konzerne nehmen zu können, sagte die Energie- und Umweltministerin Segolene Royal am Sonntag im Fernsehen. Gemeinsam mit Industrieminister Emmanuel Macron habe sie den Energiesektor dahingehend analysiert, welchen Anteil der Staat haben müsse.

Auf die Frage, ob der Staat seine Anteile an den beiden wichtigsten Energiefirmen EDF (Staatsanteil: 84 Prozent) GDF Suez (33,6 Prozent) verringern könnte, sagte Royal, diese Anteile könnten sinken. Es gebe keinen Grund, warum sie auf dem gegenwärtigen Niveau bleiben sollten.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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