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Klimagipfel in Kopenhagen: EU erhöht Druck auf die USA

Knapp zwei Wochen vor Beginn des Weltklimagipfels in Kopenhagen hat die Europäische Union den Druck auf die USA und andere Staaten wie China oder Indien erhöht. Die europäischen Umweltminister fordern konkrete Zusagen zum Klimaschutz.

Schwedens Umweltminister Andreas Carlgren ist Verhandlungsführer der EU. Quelle: ap
Schwedens Umweltminister Andreas Carlgren ist Verhandlungsführer der EU. Quelle: ap

BRÜSSEL. Im Vorfeld der Klimakonferenz von Kopenhagen erhöhen die EU-Umweltminister den Druck auf Länder wie USA oder China. In Kopenhagen müssten konkrete Reduktionsziele bei den Treibhausgasen sowie Finanzzusagen für Klimaschutzmaßnahmen in der Dritten Welt festgeschrieben werden, so die Forderung auf einem Treffen der Minister am Montag in Brüssel. Unverbindliche Ankündigungen reichten nicht aus; vor allem die Industrieländer müssten mit gutem Beispiel voran gehen.

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Damit geht die EU auf Konfliktkurs mit den USA, die bisher nur nationale Klimaschutzgesetze planen und international verbindliche Zusagen ablehnen. Gleichzeitig schrauben die Europäer die Erwartungen an das Kopenhagener Treffen wieder etwas höher. „Es müssen alle wichtigen und wesentlichen Elemente enthalten sein“, forderte der Verhandlungsführer der EU, der schwedische Umweltminister Andreas Carlgren. „Politische Deklarationen reichen nicht aus, es müssen Entscheidungen getroffen werden“, sagte der neue deutsche Umweltminister Norbert Röttgen (CDU).

Kein Land dürfe sich dem Klimaschutz entziehen, betonte Röttgen. Die USA bewegten sich mit ihrer Umweltgesetzgebung zwar in die richtige Richtung. Es wäre daher auch falsch, den Amerikanern den Schwarzen Peter zuzuschieben. „Maß, Umfang und Intensität sind jedoch noch nicht ausreichend“, kritisierte Röttgen. Sollte die Konferenz in Kopenhagen ohne greifbares Ergebnis enden, hätte dies „katastrophale Folgen“, warnte er.

Der Klimagipfel beginnt am 7. Dezember. Er soll ein Nachfolgeabkommen für das Kyoto-Protokoll erarbeiten, das 2012 ausläuft. Die USA haben das Protokoll nicht unterzeichnet und auch noch keine Zusagen für ein neues Klimaschutzabkommen gemacht. Bisher ist nicht einmal klar, ob US-Präsident Barack Obama an der Konferenz teilnimmt. Während Bundeskanzlerin Angela Merkel und mehr als 60 weitere Staats- und Regierungschefs nach Kopenhagen reisen wollen, macht Obama seine Teilnahme von den Erfolgsaussichten des Gipfels abhängig.

Diese zögerliche Haltung sorgt in Brüssel zunehmend für Unmut. „Wir wollen, dass die USA ihrer Führungsrolle gerecht werden“, sagte Röttgen. Ähnlich äußerte sich der schwedische EU-Vorsitz. Die Amerikaner müssten mehr für den Klimaschutz tun, forderte Schwedens Ministerpräsident Frederick Reinfeldt. Während andere Staaten wie Australien, Japan oder Russland „sehr wichtige“ Zusagen gemacht hätten, komme aus Washington bisher „nicht genug“.

Etwas optimistischer äußerte sich der Verhandlungsführer der Uno, Yvo de Boer. Zwar bremsten die USA derzeit jeden Fortschritt bei den Verhandlungen. „Der Schlüssel liegt in Washington, alle anderen sind bereit“, sagte de Boer. Dies könne sich bis zum Beginn des Klimagipfels jedoch noch ändern. Er erwarte ein „sehr spezifisches“ Klimaabkommen. Zudem werde der Gipfel Klarheit bringen, zu welchen Zugeständnissen Schwellenländer wie Indien und China bereit seien. De Boer begründete seinen Optimismus mit jüngsten Zusagen Brasiliens, Südkoreas, Russlands und Japans.

  • 24.11.2009, 11:06 UhrAnonymer Benutzer: 18-formatic


    Gedanken zu machen ist gesund für uns und vor allem wir haben nur einen Planeten wenn nicht geht uns schlecht und das wollen wir doch nicht.

    belehrung!

    Es ist zu schaffen.

    Eine Grundsatzendscheidung bei unserem Kampf gegen Klimawandel ist, ob wir unsere Anstrengungen auf Transport und Verkehr oder auf das Stromnetz konzentrieren sollen.

    Viele würden sagen, wir müssen beides tun. Jawohl wenn wir die Zeit dafür hätten. Es geht aber darum, dass wirklich riesige Anstrengungen nötig sind, um die Kohlenstoff-Emissionen wenigstens der einen oder der anderen Quelle stoppen, und dabei gewinnt das Stromnetz mit Leichtigkeit. Denn wird Strom erst einmal ohne Kohlenstoff erzeugt, können wir die so erzeugte erneuerbarer Energie dazu nutzen, auch den Transport kohlenstofffrei zu bekommen.

    Ob die Welt die erforderlichen Techniken verfügt, ein Stromnetz des Umfangs, der Leistungsfähigkeit und der Zuverlässigkeit unseren heutigen zu betreiben und gleichzeitig CO2-Emissionen deutlich zu senken.

    Grundlegende Techniken zum Auffangen des Kohlendioxids wie: Wind-.Sonnen-und Kernenergien reichen und dabei eine wichtige Rolle spielen könnten. Diese Techniken müssen nicht alle angewandt werden, mindenstens aber die Hälfte davon, wenn wir die weltweiten Kohlenstoff-Emissionen wenigstens in den nächsten 50 Jahren in Griff zu bekommen wollen.

    Zahlreiche beispiele von Regierungen und Unternehmen überall auf der Welt, die Emissionen heruntergefahren haben ( um über 70 Prozent im Fall einiger britischen Gemeinden ), während sie gleichzeitig ein starkes Wirtschaftswachstum erlebten.

    Die Angstkampagne der Öl-und Kohlemultis, dass alles zu schwierig und zu teuer wäre,sind mit einem Streich entlarvt.

    Die infrage kommenden Techniken fallen in zwei Kategorien:Solche, die - bislang jedenfalls - Energie nur mit Unterbrechungen liefern, und solche, die unabhängig von äußeren Umständen ständig Energie erzeugen. Von den unregelmäßigen Stromkernzeugungsarten ist die Windkraft am Meisten ausgereift und wirtschaftlich konkurenzfähig, und nirgendwo wurde sie entschlossener vorangetrieben als Dänemark, der Heimat der modernen Windkraftindustrie.

    Vorbildland Dänemark.

    Mfg


  • 24.11.2009, 10:35 UhrAnonymer Benutzer: Klaus

    China kann seinen CO2-Ausstoß nicht senken. Es kann nur gefordert werden, dass China bei seinem Prokopf-Ausstoß mit den entwickelten Ländern mithält. Dann müßte aber der Prokopf-Ausstoß im Westen massiv gesenkt werden, um die ehrgeizigen oder besser unrealistischen Ziele zu erreichen.
    Obama kann keine verbindlichen Zusagen machen, weil man in den USA die Demokratie hochhält, weil Senat und Kongress ein Mitspracherecht haben. Dort ist man es nicht gewohnt, einfach einen Kratzenbuckel zu machen, nur weil der Präsident "internationalen Verpflichtungen" eingegangen ist.

  • 24.11.2009, 09:32 UhrAnonymer Benutzer: Tom

    ich glaube den deutschen geht es noch viel zu gut !solange sie sich um einige inseln kümmern ,die so oder so im meer versinken,solange immer strom aus der steckdose kommt wenn er gebraucht wird,die heizung immer warm ist und wir geld bekommen,auch wenn wir nicht arbeiten. solange geht es uns besser als 70 % der menschen in anderen teilen der welt.
    dort verhungern noch kinder oder werden getötet weil sie vom falschen geschlecht sind.
    das aber ist uns egal,wir kümmern uns um die eisberge das ist gerade ,, in ,,
    auch eine zigarre trägt zur umweltverschmutzung teil, lassen wir doch ( durch steuern )eine schachtel zigaretten 10 € kossten,die flasche bier auch,bonbons und schokolade 10 € für 100 g !
    das würde zumindest helfen die volksgesundheit zu vebessen.
    aber wie sagte ein kluger kopf---wasch mir den pelz,aber mach mich nicht nass.

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