Klimaschutz
US-Bürgermeister unterschreiben Kyoto-Protokoll

Im Gegensatz zur offiziellen Politik der US-Regierung haben sich 136 Bürgermeister amerikanischer Städte verpflichtet, die Vorgaben des Kyoto-Protokolls zum Klimaschutz zu erfüllen. Die Bürgermeister repräsentieren zusammen 30 Mill. US-Bürger.

HB SEATTLE. Wie der amerikanische Fernsehsender CNN berichtet, ging die Aktion vom Bürgermeister der Stadt Seattle an der US-Westküste aus. Der demokratische Politiker erklärte, er sei wegen der vielen ungewöhnlich warmen Wintertage in seiner Stadt besorgt. Deswegen habe er im Februar, als das Kyoto-Protokoll in Kraft trat, US-weit an seine Kollegen appelliert, sich der Vereinbarung anzuschließen. Dies hätten unter anderem die Stadtoberhäupter von New York und Los Angeles getan, der beiden einwohnerstärksten Städte in den USA.

Im Kyoto-Protokoll verpflichten sich die Industrieländer, die Emissionen von sechs Treibhausgasen bis 2012 um insgesamt 5,2 % unter das Niveau von 1990 zu drücken. Das Protokoll wurde im Dezember 1997 in der japanischen Stadt Kyoto ausgehandelt. Es ist der erste völkerrechtlich bindende Vertrag zur Verringerung von Treibhausgasen. Die USA als weltgrößter Emittend des Treibhausgases Kohlendioxid lehnen eine Ratifizierung bisher strikt ab.

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