0 Bewertungen
10.12.2006 

Beck sagte der „Bild“-Zeitung (Montag): „Es ist gut, dass der Verhandlungsprozess läuft. Auch wenn er manchmal schwierig ist. Die Verhandlungen müssen im guten Geiste fortgesetzt werden.“ Deutschland müsse auch Verlässlichkeit gegenüber der Türkei zeigen. „Es gibt seit 40 Jahren ein Versprechen an die Menschen in der Türkei. Das Ziel bleibt der EU-Beitritt der Türkei.“

Kauders Stellvertreter in der Unions-Fraktion, Andreas Schockenhoff (CDU), sagte dem „Tagesspiegel“, es sei während der deutschen EU-Präsidentschaft im ersten Halbjahr 2007 wichtig, zwischen unterschiedlichen Positionen in Europa zu vermitteln. „Ich kann dem Außenminister nur raten, hier nicht eine grundsätzlich andere Position zu vertreten als die Kanzlerin.“

Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) warnte vor einem Abbruch der Beitrittsgespräche. „Die Verhandlungen dürfen nicht scheitern“, sagte er der „Stuttgarter Zeitung“. Die CDU sei aber unverändert der Auffassung, „dass eine privilegierte Partnerschaft statt einer Vollmitgliedschaft die bessere Lösung wäre“. In der Regierungskoalition gibt es allerdings nach den Worten von SPD-Fraktionschef Peter Struck keine Mehrheit für eine solche eingeschränkte EU-Mitgliedschaft der Türkei. „Es gilt die Koalitionsvereinbarung, wonach mit der Türkei über eine Vollmitgliedschaft in der EU verhandelt wird“, sagte er der Berliner „B.Z. am Sonntag“.

Artikel bewerten:
  • 1 Stern
  • 2 Sterne
  • 3 Sterne
  • 4 Sterne
  • 5 Sterne
Anzeige

Weitere Beiträge aus dem Ressort

Anzeige

weiterBildergalerien

zurück
  • Jörg Haider: Die Ikone der Rechten

    Jörg Haider: Die Ikone der Rechten

    Eben haben sie noch ihren Wahlerfolg gefeiert, jetzt herrscht tiefe Trauer: Mit dem plötzlichen Unfalltod von Jörg Haider hat Österreichs Rechte ihre Führungsfigur verloren. Der Rechtpopulist war einer der schillerndsten und umstrittensten Politiker Europas. Das Leben ...Bildergalerie 

  • Finanzkrise: Misstrauen durchdringt all...

    Finanzkrise: Misstrauen durchdringt alle Bereiche

    Keine Frage, die Finanzkrise, die wir derzeit erleben, ist außergewöhnlich. Alle Vergleiche mit vorherigen Wirtschaftskrisen hinken. Und das Vertrauen ist zerstört, wie ein Blick auf wichtige Indikatoren des Finanzmarktes zeigt.Bildergalerie 

  • Hier versickern unsere Steuergelder

    Hier versickern unsere Steuergelder

    Ein Schwimmbad, das niemand nutzt. Gratis-Fitness für städtische Angestellte. Staatliche Tipps zum Umgang mit Wölfen ("Sie sind keine Kuscheltiere") – das neue "Schwarzbuch" des Bundes der Steuerzahler listet wieder die krassesten Fälle öffentlicher Verschwendung auf.Bildergalerie 

vor

 

 

weiterGlobal Reporting

Die Griechen rufen in der Krise nach dem Staat 

10.10.2008Global Reporting

Heute veröffentlicht die Athener Zeitung Kathimerini eine Meinungsumfrage zur Finanzkrise. Das Ergebnis: die Griechen sind besorgt, verfallen aber bisher nicht in Panik. 76 Prozent der Befragten sagen, sie seien „sehr“ oder „ziemlich beunruhigt“. Nur sechs Prozent lässt die Krise kalt. Blog


weiterMadagaskar

Amerikas nächster Finanzminister 

09.10.2008Madagaskar

Wenig beachtet wurde, dass Barack Obama und John McCain beim TV-Duell ihre Favoriten für das Amt des Finanzministers genannt haben. Doch keine Angst, weder Meg Whitmann noch Warren Buffet werden das derzeit wenig begeehrte Amt erben. Blog