Koalitionsstreit

Griechenland streitet über Sparpaket

Nach heftigen Protesten hat die griechische Regierung die geplanten Reformen überarbeitet. Doch einem Teil der Abgeordneten der Koalition sagen die neuen Vorschläge immer noch nicht zu. Einige wollen dagegen stimmen.
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Im Parlamentsgebäude in Athen wird sich die Koalition nicht einig. Quelle: dpa

Im Parlamentsgebäude in Athen wird sich die Koalition nicht einig.

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AthenEin Juniorpartner der griechischen Regierungskoalition von Ministerpräsident Antonis Samaras hat die Ablehnung der geplanten Arbeitsmarktreformen im Parlament angekündigt.

Sie könne auch die überarbeiteten Vorschläge der konservativ geführten Regierung für Sparmaßnahmen im Umfang der 13,5 Milliarden Euro nicht mittragen, teilte die Demokratische Linke am späten Donnerstagabend mit.

Die von Samaras im Juni gebildete Koalition aus seiner konservativen Neuen Demokratie, der sozialistischen PASOK und den Linken verfügt über 176 der 300 Sitze im Parlament. Selbst wenn die 16 Abgeordneten der Linken gegen die Reformen stimmen, hätte die Regierung noch eine Mehrheit zur Verabschiedung des Sparpakets.

  • dapd
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13 Kommentare zu "Koalitionsstreit: Teil der Regierung Griechenlands lehnt Sparpaket ab"

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  • ... genau das ist der Punkt. Völlig richtig erkannt. Die Politkriminellen holen im Auftrag der Elite zum finalen Schlag gegen die Masse aus.

  • Ich gebe Ihnen völlig Recht.

    Allerdings frage ich mich, warum die Griechen nicht erkennen, dass die Kette, an der sie hängen EURO heißt.

    Warum versteht das griechische Volk nicht, dass es nur außerhalb des Euros eine Zukunft in Freiheit haben kann. Der Wohlstand, der geliehen war, ist weg so oder so.

  • "Es ist nicht Aufgabe der Deutschen, die Banken zu retten, die dort sehenden Auges zu hohen Zinsen investiert haben."

    DANKE! So ist es.

    Wenn aber der Merkel-Club trotzdem überweist - ohne rechtlichen Zwang, aus lediglich behauptetem Sachzwang - wie nennt man das dann? Kriminell!

    Die CDU und Ihre Kollaborateure RAUBEN Deutschland aus!

  • Wenn Herr B zu Herrn D sagt: "Gib mir Geld, denn dieses Geld schuldet mir G"! WER ver... dann ? G? Oder B? Wer ist der Nutznießer?

    Die Banken liehen Griechenland Geld, obwohl es klar war, dass Griechenland das Geld niemals zurückbezahlen kann. Dann sagten die Banken: Deutschland bezahle die Schulden der Griechen, oder das Chaos kommt. Und Deutschland (und andere) bezahlt.

  • Also wird man zahlen.

    Die nächsten 20 Milliarden Euro sind schon eingepreist, siehe auch:

    EU-Beamter: Weitere Milliarden-Hilfe für Griechenland geplant

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2012/10/25/eu-beamter-weitere-milliarden-hilfe-fuer-griechenland-geplant/


  • In einem failed state läuft die Bevölkerung Gefahr, "demokratisch versklavt" zu werden. Seit der Militaerdiktatur seh ich eine strapazierfähige Demokratie ( bei dieser geschichtlich bedingten Oligarchenhörigkeit ) in GR nicht.

    Zunächst gelten die in GR lebenden Zuwanderer aus Osteuropa/Albanien als traditionell ausgebeutete Lohnsklaven.
    Die Kleptokratenklasse entzieht sich weiterhin notwendigen Einschnitten, die EU richtet das schon.

    Griechische Unzufriedene, jetzt - wegen der Eigenverschuldung - in Panik verfallende Teile der Bevölkerung kommen nicht umhin, bei ihren Öberen mal richtig anzuklopfen. Nur so ist eine Bilanz auszugleichen, ohne grundlegende Gesellschaftsreformen bei sinkenden Einkommen geht in den nächsten Dekaden nicht mehr viel.

    Schickt die Esel auf die Weide... Jagd eure fettleibigen schwarzuniformierten Tyrannen ins Meer. Bewegt den Hintern aus der "Lamentier-Taverne". Wacht auf und seht der Realität offen in die Augen, ihr Finanz-Träumer.

  • Nur noch lächerlich, wie sich die "Geldgeber" von dieser griechischen Regierung verar.... lassen!

  • Jetzt wird ein ganzes Volk versklavt, .................
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    Dieses Volk hat sich selbst versklavt!
    Indem es sich z.B. obszön hohe Gehälter bei 14 bis 15 Auszahlungen pro Jahr gönnte, ohne auch nur annähernd die dafür erforderliche Produktivität erbringen zu können. Wenn 1,5% Beschäftigte in der freien Wirtschaft ca. 80% Beamte und Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes durchschleppen müssen, braucht man sich nicht zu wundern, wenn dieses "Modell" den Garaus erlebt. Auch wird ein anständiger Mensch niemals verstehen, wie es angehen kann, dass Rentenzahlungen an längst Verstorbene jahrelang ausgezahlt und von den Angehörigen kassiert werden. Oder dass eine Insel 60% der Einwohner als Blinde deklariert, ..... damit sie Blindengeld abfingern können. Dass über 80% der Steuern in GR hinterzogen werden, mit denen man die Krise locker bewerkstelligen könnte, würden diese Steuern auch eingefordert, setzt dem ganzen Augias-Stall die Krone auf!

  • Ein Volk wird versklavt!
    Die Exportgier der Industrieländer und deren Großkonzerne, durch Bestechung von korrupten Regierungen und Regierungsmitgliedern Griechenlands und mit der Mittäterschaft von deutschen und französischen Banken, hat zu dieser Überschuldung geführt.
    Jetzt wird ein ganzes Volk versklavt, während die korrupte griechische Regierungsmitglieder und unsere Bankmanager, die Verantwortliche von Siemens, Mercedes, Krauss-Maffei, Ferrostaal, Dassault, etc., etc., unbestraft, ein Leben in Luxus und Überfluss genießen können.

  • Inzwischen sollte jedem klar sein, dass es nie geplant war Griechenland zu retten, lediglich die Etablierung eines totalitären Systems - wie für ganz Europa.

    Verarmung, Hunger, Krieg - so sieht der 'Rettungsplan' aus. Die meisten werden es nicht erkennen, bis es tatsächlich passiert.

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