Kommentar: Mitt Romney ist kaum noch aufzuhalten

Kommentar
Mitt Romney ist kaum noch aufzuhalten

Nach seinem klaren Sieg in New Hampshire ist Mitt Romney nun endgültig der klare Favorit für die republikanische Präsidentschaftskandidatur. Die Alternativen zu ihm schwinden.
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Manchester/New HampshireMitt Romney hat nicht nur die Vorwahlen im US-Bundesstaat New Hampshire gewonnen. Er hat mit seinem deutlichen Sieg den Weg geebnet, um bei den Präsidentschaftswahlen im November als republikanischer Kandidat gegen Präsident Obama anzutreten.

Die schweren Attacken seiner republikanischen Mitstreiter, die ihn immer wieder als gierige und arbeitsplatzvernichtende Heuschrecke dargestellt haben, hat er in New Hampshire quasi unbeschadet überstanden. Keiner der anderen fünf Kandidaten der republikanischen Partei hat es geschafft, ihn aufzuhalten. Keiner hat es geschafft, sich als klare Nummer Zwei zu positionieren, die Romney in den nächsten Wochen noch wirklich gefährlich werden könnte.

Rick Santorum, der bei den Vorwahlen vergangene Woche in Iowa nur acht Stimmen weniger als Romney erhielt, ist in New Hampshire auf dem harten Boden der Realität gelandet. Er schaffte nur Platz fünf, vor dem Texaner Rick Perry, der in New Hampshire gar keinen Wahlkampf gemacht hat, sondern gleich weiter nach South Carolina gezogen ist, wo die nächsten Vorwahlen stattfinden.

Newt Gingrich hat nur ein paar Dutzend Stimmen mehr einsammeln können als Santorum. Der ehemalige Sprecher des Repräsentantenhauses hat bereits eingeräumt, dass er die Wahlen in South Carolina schon gewinnen müsste, um wirklich noch eine wichtige Rolle in diesem Rennen zu spielen. Und ein Sieg gilt zumindest in Moment als sehr unwahrscheinlich.

Jon Huntsman, der bei seiner Wahlkampftour durch New Hampshire mehr Meilen zurückgelegt hat, als jeder andere Kandidat,  landete auf Platz drei. Doch seine Berater haben bereits eingeräumt, dass das Geld so gut wie aufgebraucht ist und niemand sagen kann, ob es der ehemalige US-Botschafter von China wirklich an die Spitze schaffen wird.

Die republikanische Opposition bleibt tief gespalten zurück. Am 21. Januar wählt South Carolina. Mitt Romney liegt den jüngsten Umfragen zufolge vorn und ab Mittwoch geht seine Kampagne dort in die heiße Phase. Wenn ihm keine Patzer unterlaufen, dann stehen seine Chancen dort ebenfalls sehr gut.

Astrid Dörner ist Korrespondentin in New York.
Astrid Dörner
Handelsblatt / Deskchefin Agenda

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  • Kein Wort zu Ron Paul dem Zweitplatzierten
    Frau Dörner döst beim Schreiben ihrer Kommentare oder sie ist schon vollens eingeschlafen.
    Ron Paul for President!!!

  • Die Massenverdummungsmaschine läuft auf volldampf. Und das zurecht: Geht es doch darum, eine weitere Marionette ins Amt zu hiefen. Die alte hat man in Rekordzeit durchgenudelt.

    Die Angst der Machtelite, daß Ron Paul ihr faschistoides Treiben beendet und Amerika wieder zu alten Idealen zurückkehren lässt treibt die tollsten Blühten.

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