Kommunalwahlen in Griechenland
Premier Samaras punktet in den Provinzen

Bei den Kommunalwahlen in Griechenland siegt die Opposition in der Großregion Athens. Das Linksbündnis hatte zu einer Abstimmung über den Sparkurs aufgerufen. Dennoch liegt die Regierungskoalition in den Provinzen vorn.
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AthenBei den Kommunal- und Regionalwahlen in Griechenland hat nach Auszählung von mehr als 50 Prozent der Stimmen das oppositionelle Bündnis der radikalen Linken (Syriza) in und um Athen Erfolge erzielt. Gleichzeitig aber konnten die Konservativen und die Sozialisten um Ministerpräsident Antonis Samaras ihre Position in den Provinzen verteidigen. Erste Prognosen, wonach das Linksbündnis von Alexis Tsipras die Kommunalwahlen am Sonntag klar gewonnen hat, wurden nicht bestätigt. Die Wahlbeteiligung lag bei 60,31 Prozent für die Regional- und bei 59,4 Prozent für die Kommunalwahlen, teilte das Innenministerium mit.

Regierungschef Samaras charakterisierte das Ergebnis vor allem in den Provinzen des Landes als positiv für seine Partei und Regierung. „Nächsten Sonntag gibt es aber Europawahlen“, sagte Samaras im Fernsehen. Es sei in der Hand der Griechen, mit ihrer Stimme dann dazu beizutragen, dass das Land vorangeht mit „stabilen Schritten“ und nicht wieder in die Krise „zurückfällt“.

Syriza-Chef Alexis Tsipras entgegnete darauf, die Griechen würden eine „neue Seite“ aufschlagen. „Nächsten Sonntag wird unsere Stimme das Land verändern“, hieß es. Der Urnengang für die Europawahlen am kommenden Sonntag werde ein „Referendum über das Memorandum (Sparprogramm)“ sein. „Die besten Tore fallen in der zweiten Halbzeit“, sagte Tsipras im Fernsehen.

Im Großraum Athen führte Syriza-Kandidatin Rena Dourou mit 23,5 Prozent der Stimmen. Der von den Sozialisten und anderen Mitte-Links-Kräften unterstützte Kandidat Giannis Sgouros lag bei rund 22,2 Prozent. Damit kommt es am 25. Mai zu einer Stichwahl in der Region, in der 30 Prozent aller Griechen leben. Zunächst hatten die Demoskopen der linken Kandidatin fast sieben Prozentpunkte Vorsprung gegeben.

In der Hauptstadt Athen kommt es entgegen allen Umfragen wohl zu einem Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Gavriil Sakellarides von der Linken und dem amtierenden Bürgermeister Giorgos Kaminis. Er wird hauptsächlich von den Sozialisten und der Demokratischen Linken unterstützt. Den linken Kandidaten Sakellarides sahen alle Umfragen auf den dritten Platz.

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  • Die Odyssee
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    In Griechenland kämpfen die ND, Goldene Morgenröte und die Syriza um die Macht.

    Syriza-Chef Alexis Tsipras entgegnete darauf, die Griechen würden eine „neue Seite“ aufschlagen. „Nächsten Sonntag wird unsere Stimme das Land verändern“, hieß es. Der Urnengang für die Europawahlen am kommenden Sonntag werde ein „Referendum über das Memorandum (Sparprogramm)“ sein. „Die besten Tore fallen in der zweiten Halbzeit“, sagte Tsipras im Fernsehen.

    Griechenland ist ein "geplünderter Staat". Er wurde über Generationen von den Sozialisten und Konservativen ausgenommen!

    Freie Tage hatten 28 Stunden, und Urlaube im Luxushotel bezahlte der Fiskus. Staatsangestellte hatten in Griechenland viele Privilegien. Jetzt sind diese durch den Sparkurs bedroht, und Gewerkschafter Nikos Fotopoulos sagt: "Das werden wir nicht zulassen".
    Quelle: Tagesspiegel
    http://www.tagesspiegel.de/politik/griechenland-der-gepluenderte-staat-/4162448.html

    Und Griechenland ist auch das Paradies des Schmierens:

    Die Justiz ist träge, die Presse abhängig, die Gesetzeslage günstig - in Griechenland blühen seit Jahrzehnten Bestechung und Bestechlichkeit. Einige Aufrechte stemmen sich wacker dem allgegenwärtigen "Fakelaki" und "Misa" entgegen. Ein Kampf auf verlorenem Posten?
    Quelle: Spiegel
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/korruption-in-griechenland-paradies-des-schmierens-a-788116.html

    Und dann gibt es noch absurde Prämien!

    Besonders kuriose Vergünstigungen bekommen die Lokführer der Staatsbahnen OSE, die ohnehin bis zu 7.000 Euro im Monat verdienen: sie bekommen eine Prämie für jeden gefahrenen Kilometer, und ihre freien Tage haben nicht 24 sondern 28 Stunden. Hinzu kommt ein Zuschuss für das Händewaschen in Höhe von 420 Euro monatlich.
    Quelle: HB
    http://www.handelsblatt.com/politik/international/staatsbetriebe-und-behoerden-welche-skurrilen-praemien-die-griechen-kassieren/4332060.html?slp=false&p=2&a=false#image

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