Konferenz in Singapur
China erhält mehr Einfluss bei IWF

China und drei weitere boomende Schwellenländer erhalten beim Internationalen Währungsfonds (IWF) mehr Einfluss. Die Mitgliedsländer beschlossen auf ihrer Tagung in Singapur dafür, die Stimmenanteile der vier Staaten auszuweiten.

HB SINGAPUR. Die Mitglieder stimmten mit 90,6 Prozent für die zuletzt umstrittene Anhebung der Stimmanteile von China, Mexiko, Südkorea und der Türkei um insgesamt 1,8 Prozentpunkte. Nötig war eine Mehrheit von 85 Prozent.

Damit wird die größte Reform in der 60-jährigen IWF-Geschichte eingeleitet. Sie sieht eine Neuordnung der Machtverhältnisse vor. Die vier Länder waren wegen ihrer gestiegenen Wirtschaftskraft besonders unterrepräsentiert und wurden daher bereits jetzt mit einer Sofort-Quotenerhöhung bedacht. Andere Boomländer wie Indien oder Brasilien waren gegen diesen ersten Reformschritt, durch den sich auch der deutsche Stimmanteil beim IWF minimal reduziert.

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