Konflikt
Clinton warnt Nordkorea vor Raketenstart

US-Außenministerin Hillary Clinton hat Nordkorea am Mittwoch vor dem Start eine Langstreckenrakete gewarnt. Am Rande ihres Besuches in Mexiko bezeichnete sie einen solchen Start als einen "provokatorischen Akt, der nicht vollzogen werde, ohne bemerkt zu werden".

HB MEXIKO-STADT. Nordkorea hatte zuvor angekündigt, einen Kommunikationssatelliten in den Weltraum schießen zu wollen. Der Start dient aus US-Sicht jedoch lediglich als Test für eine Rakete vom Typ Taepodong-2, die theoretisch auch den US-Bundesstaat Alaska erreichen könnte.

Die Teilnehmer der Sechs-Nationen-Gespräche mit Nordkorea, die USA, Südkorea, Japan, Russland und China haben in den vergangenen Wochen versucht, Pjöngjang von dem angekündigten Start der Rakete abzubringen. Das kommunistische Regime reagierte mit scharfen Warnungen vor neuen Sanktionen.

"Wenn die Nordkoreaner diesen Weg fortsetzen, werden wir ihnen klar machen, was die Kosten sind und was die Konsequenzen", sagte Clinton weiter. "Dieser Akt der Provokation verletzt nach unserer Meinung die Resolution des Sicherheitsrates.

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