Konflikt mit Israel
Waffenruhe im Gaza-Streifen schnell gebrochen

Leichen in den Straßen, viele Verletzte in den Krankenhäusern: Die Lage im Gaza-Streifen ist nach den israelischen Angriffen dramatisch. Ein humanitärer Waffenstillstand wurde offenbar von der Hamas gebrochen.
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Tel Aviv/Gaza-StadtDie Atempause für die Menschen im Gaza-Streifen währte nur kurz: Eine humanitäre Feuerpause zwischen Israel und der radikal-islamischen Hamas zur Bergung der Toten in der Stadt Gaza ist nach einer knappen Stunde zusammengebrochen. Hamas-Kämpfer hätten das Feuer auf israelische Soldaten eröffnet, sagte eine Armeesprecherin. Daraufhin habe das Militär den Beschuss erwidert.

Die Feuerpause war vom Internationalen Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) vermittelt worden und sollte am Sonntag von 12.30 MESZ zwei Stunden dauern.

Unterdessen stieg die Zahl der Toten bei israelischen Angriffen auf den Gaza-Stadtteil Sadschaija auf 50. Mindestens 210 weitere Menschen seien in dem Viertel Sadschaija verletzt worden, teilten die Rettungsbehörden mit. Unter den Opfern seien zahlreiche Frauen und Kinder. Die Armee beschoss den Stadtteil nach diesen Angaben am Morgen mit Raketen und Granaten.

Angesichts der vielen Opfer hatte Israel einer zweistündigen Feuerpause in dem Viertel zugestimmt, um die Bergung der Opfer zu ermöglichen. Es war der Angriff mit den meisten Todesopfern seit Beginn der israelischen Offensive im Gazastreifen seit dem 8. Juli.

Krankenwagen konnten zunächst nicht in das Gebiet vordringen. Offenbar seien viele Verletzte wegen der Angriffe eingekesselt, sagten Rettungskräfte der Agentur AFP. Es soll hunderte Verletzte geben. Aschraf al-Kidra, der Leiter der örtlichen Rettungsdienste, berichtete von heftigen Angriffen mit Raketen und Granaten auf das Viertel. Augenzeugen berichteten von dramatischen Szenen in hoffnungslos überfüllten Krankenhäusern im Gazastreifen.

Die israelische Offensive in dem blockierten Palästinensergebiet hat die ohnehin schwierige humanitäre Lage weiter verschärft. Palästinensische Ärzte beklagen einen Mangel an Medikamenten und Ausrüstung bei der Behandlung der vielen Opfer.

Israels Armee will in den kommenden Tagen weiter mit Bodentruppen gegen unterirdische Tunnel im Gazastreifen vorgehen. „Wir haben mehr Soldaten in größeren Gebieten im Einsatz“, sagte Militärsprecher Peter Lerner am Sonntag zur Ausweitung der Bodenoffensive.

Bei einem israelischen Luftangriff auf das Haus von Chalil al-Haja, einem führenden Mitglied der radikal-islamischen Hamas, kamen nach palästinensischen Angaben in der Stadt Gaza vier Menschen ums Leben. Nach Angaben der israelischen Armee wurden 70 „Terroristen“ bei den Gefechten getötet. Seit Beginn des Bodeneinsatzes am Donnerstagabend starben laut Militärsprecher Lerner fünf israelische Soldaten.

Der Raketenbeschuss gegen Israel sei etwas schwächer geworden. Die radikal-islamische Hamas verfüge jedoch weiterhin über etwa 5000 Raketen verschiedener Reichweite, sagte Lerner. Bei Israels Suche nach Tunneleingängen im Gazastreifen leiste die Hamas heftigen Widerstand. Es gebe schwere Gefechte mit militanten Palästinensern an verschiedenen Orten. Bislang seien 14 Tunnel mit 36 Zugangspunkten gefunden worden. Sie sollten nach gründlicher Untersuchung mit Sprengstoff zum Einstürzen gebracht werden. „Einige dieser Tunnel sind eigentlich Bunker“, sagte Lerner. Es seien dort auch viele Waffen gelagert worden.

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  • Warum dürfen "Mörder" hier ungestraft für Ihre Morde demonstrieren und erhalten massive Unterstützung von unseren Politikern! Warum weigern sich die Palästienser das Geld der Raketen um Israelis zu ermorden nicht um Ihre Heimat aufzubauen? Warum unterstützt Deutschland die Mörder? Haben wir aus unserer Geschichte nichts gelernt?

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