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Konflikte weltweit: Heiße Kriege nach dem Kalten Krieg

Immer wieder greifen selbsternannt Ordnungsmächte in regionale Konflikte ein. Selten führt es zum Erfolg, doch immer sind die Opferzahlen hoch. Mali ist nur der jüngste Fall einer langen Reihe.

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Mali

Mali, das Land im Nordwesten Afrikas, ist zweigeteilt: Im Frühjahr 2012 gab es einen Militärputsch der Rebellengruppe Nationale Bewegung für die Befreiung von Azawad (MNLA) gegen die malische Regierung. Die Bewegung kämpft für das Recht der Tuareg und zuerst eroberten sie große Teile des Nordens. Doch dann wurden sie von Islamisten, die Al Qaida nahestehen, weitestgehend vertrieben. Seitdem herrscht Chaos in Mali. Denn die Islamisten haben im Norden das Recht der Scharia ausgerufen. Die Flüchtlingsströme in den Süden des Landes reißen nicht ab. Rund 230.000 Menschen sind bisher dorthin geflohen, 200.000 haben sich in Nachbarstaaten in Sicherheit gebracht.

Erst sah es so aus, als hätte sich die Lage trotz des Rücktritts der gesamten Regierung im Dezember 2012 etwas beruhigt. Doch Anfang Januar rückten die Extremisten weiter in den Süden vor und Frankreich griff mit Luftangriffen ein.

Bild: AFP