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Konfliktgebiet: Ungemütliche Festtage für die Soldaten im Kosovo

Während ihre Verwandten Zuhause Weihnachten feiern, arbeiten 650 deutsche und österreichische Soldaten im Kosovo mitten in einem Brennpunkt. Sie sollen Streitparteien auseinanderhalten - bei extremen Bedingungen.

Kosovoalbaner demonstrieren in der Hauptstadt Pristina. Quelle: dapd
Kosovoalbaner demonstrieren in der Hauptstadt Pristina. Quelle: dapd

Mitrovica„Weihnachtsstimmung kommt hier wirklich nicht auf!“. Darin sind sich Mannschaften und Offiziere einig. Rund um die Stadt Mitrovica im Norden des Kosovos wollen 500 Bundeswehrsoldaten und 150 Angehörige des österreichischen Bundesheeres einen der traditionellen Brennpunkte in diesem Dauerkonflikt ruhig und unter Kontrolle halten. Sie gehören zum sogenannten ORF-Bataillon, das seit September hier als Verstärkung eingesetzt ist. Sie unterstützen die knapp 5600 KFOR-Soldaten aus 30 Ländern, die im Kosovo unter Führung der Nato schon seit mehr als 13 Jahren ihren Dienst verrichten. Mit 1250 Soldaten stellt Deutschland auch hier das größte Kontingent.

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Die ORF-Truppe ist für diesen Sondereinsatz im Kosovo aus verschiedenen deutschen Einheiten bunt zusammengewürfelt, sagt ihr Kommandeur Ralf Schipke. Aus unterschiedlichen Teilen der Bundeswehr hier eine homogene Truppe zu formen, das sei eine Herausforderung, sagt der Oberstleutnant. Im normalen Soldatenleben kommandiert er das ABC-Abwehrregiment „Baden“ in Bruchsal. „Wir wirken hier vor allem durch unsere Präsenz“, erklärt der Bataillonschef die Taktik. Immerhin sind seine Leute an einem Hotspot eingesetzt, an dem es bis Sommer vergangenen Jahres Gefechte zwischen Serben und KFOR-Soldaten gab.

Vor eineinhalb Jahren hatten die Serben Barrikaden errichtet und damit zeitweise den Verkehr im ganzen Nordkosovo lahmgelegt. Östlich von Mitrovica bei dem Flecken Zupce steht noch eine Barriere, die Autos aber im Zickzackkurs umfahren können. Wenn die Serben Druck ausüben wollen, könnten sie in Windeseile mit querstehenden Fahrzeugen sowie Holz- und Sandhaufen die gesamte Straße sperren. Druck etwa auf die KFOR-Soldaten mit dem Vorwurf, sie seien nicht unparteiisch. Oder auf die Polizei der EU-Rechtsstaatsmission (EULEX), der sie Einseitigkeit zugunsten der Albaner vorhalten.

Die Straßensperre in Zupce wird von Serben bewacht, damit sie nicht von KFOR-Soldaten weggeräumt wird. Bei solchen Versuchen in der Vergangenheit hatten die Bewacher über Sirenen ihre Landsleute im Ort alarmiert, die dann zu Hunderten erschienen, um die Blockade „mit unseren Körpern zu verteidigen“. Seitdem die KFOR die direkte Konfrontation meidet und eine neue Taktik einsetzt, herrscht an der Straßensperre weitgehend Ruhe. Die Soldaten aus Deutschland und Österreich haben die serbische Blockade mit drei eigenen Stellungen eingekreist. Wenn die Serben den Verkehr blockieren, schließen die Soldaten ihrerseits ihre „Beobachtungspunkte“, wie sie offiziell heißen.

  • 25.12.2012, 17:11 Uhrmaximilian@baehring.at

    Wir sollten das amchen wie wir das früher gemacht haben. Hubschrauber "für Kinderkrankenhäuser" liefern auf welche die Enwticklungshilfe-Empfänger sofort nach Übergabe ZWECKENTFREMDEnD Maschingewehre/sonstige Waffen montieren um die Rebellen oder Regierung zu dezimieren.

    Wenisgens machen wir uns durch solche (Waffen, PARDON) H-L-F-S-Lieferungen nicht die Finger schmutzig was die Innenpolitik in Entwicklungsländern ohne stablie Machtverhältnisse angeht!

    Schmlimmstenfalls gerifen uns die Afrikaner dann mit unserer eigenen technik an. Daher: Alles was "das A-Team" zu Waffe umabuen kann wird nur zusammen mit mit Personal der Anto "vermietet".


    Ist Bill Clinton nicht zuletzt deshalb auch mit Bodentruppen nach Somalia seienrzeit?

  • 25.12.2012, 22:56 Uhreasyway

    Wie alle anfing:

    PRISTINA/BERLIN(Eigener Bericht) - Die Festnahme mehrerer BND-Agenten im Kosovo wirft zum wiederholten Male ein Schlaglicht auf den polit-kriminellen Charakter der Geschehnisse in dem westlichen Protektorat. Den drei Männern, die für eine Tarnfirma der deutschen Auslandsspionage arbeiteten, wird vorgeworfen, in mehrere Bombenanschläge gegen Einrichtungen der EU sowie der UNO verwickelt zu sein. Tatsächlich war der BND bereits in der Vergangenheit in kriminelle Machenschaften im Kosovo involviert; er half beim Aufbau der Terrororganisation UCK und hielt Kontakt zu den Organisatoren der kosovo-albanischen Pogrome, die im März 2004 zahlreiche Todesopfer forderten. Ziel war es jeweils, die politische Entwicklung in dem Gebiet entscheidend zu beeinflussen. (Quelle: german-foreign-policy 2008)

    Erinnern sollte man in diesem Zusammenhang an die Schröder-Regierung, die sich vor allem mit unerträglicher Heuchelei und Menschenrechtsverletzungen ihren Weg gebahnt hat, gewußt und begünstigt die VISA-Affäre, den CIA-Folterkellerskandal, Entführungen, Menschenhandel, Zwangsporstitution und diverse andere Unregelmäßigkeiten. Das ist dünnes Eis, auf dem Schröder losmarschiert ist und - Brüssel steht.

    Daß ausgerechnet die SPD (Grüne) den Krieg zurück gehölt hat nach Deutschland, klingt nun auch schon reichlich unmelodisch.

    "Der EU-Sonderermittler, Dick Marty erhob schwere Vorwürfe auch gegen mehrere Mitgliedsländer des Europarates, besonders gegen Deutschland und Italien. Diese hätten die Aufklärung illegaler Praktiken wie die Überstellung Terrorverdächtiger an die USA "wie ein Staatsgeheimnis" behandelt, so der Ermittler. (Quelle: swissinfo.ch 2007)

    http://www.glasnost.de/kosovo/990324schroeder.html

    Irgendwie stellt sich alles, was von oben herumposaunt wird, stets als das genaue Gegenteil heraus. Wie kommt's?

  • 25.12.2012, 23:45 Uhrfightrabbit

    Auslandseinsätze sind kein Kuraufenthalt! Das Ganze ist jammern auf hohem Niveau... Schöne Grüße von Mitgliedern des zweiten Kontingent.

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