Konjunktur in Österreich
Wirtschaft in Österreich wächst deutlich langsamer

Der Abschwung der Weltkonjunktur macht sich auch in Österreich zu schaffen. Die Volkswirtschaft in der Alpenrepublik wird in diesem und im kommenden Jahr deutlich weniger wachsen als noch vor wenigen Wochen erwartet. Österreichs führende WirtschaftsforschungsinstituteWifo und IHS haben heute in Wien ihre Wachstumsprognosen für 2008 und 2009 deutlich gesenkt. Schon bald müsse auch in Österreich wieder mit einem Anstieg der Arbeitslosigkeit gerechnet werden.

HB WIEN. „Die Wirtschaft hat sich deutlich schlechter entwickelt als noch im Sommer gedacht“, sagte Wifo-Direktor Karl Aiginger vor Journalisten in Wien. Seit Juli hätten die Auftragseingänge bei österreichischen Firmen kräftig nachgelassen. Auslöser dieser jüngsten Entwicklung sei die Kredit- und Finanzkrise in den USA gewesen, die sich jetzt immer stärker auch in Europa bemerkbar mache. „Allerdings wäre der Konjunktureinbruch in Europa auch allein und ohne die US-Krise gekommen – dann einfach nur später“, schränkte Aiginger ein. Europa habe am Ende des Konjunkturzyklus gestanden, auf Wachstum folge die übliche Kontraktion.

Die Wirtschaft in Österreich wird nach der Wifo-Prognose in diesem Jahr noch mit zwei Prozent wachsen. Dass die Quote noch vergleichsweise hoch ausfalle, liege am guten ersten Halbjahr. Vor drei Monaten war das Wiener Forschungsinstitut noch von einem Wachstum von 2,3 Prozent ausgegangen. Im nächsten Jahr wird Österreich dann noch stärker auf die Bremse treten: 2009 soll es lediglich ein Wachstum von 0,9

Stefan Menzel ist beim Handelsblatt der Spezialist für die Automobilbranche.
Stefan Menzel
Handelsblatt / Korrespondent Automobilindustrie
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