Konjunkturprogramm

IWF pumpt Milliarden in arabische Länder

35 Milliarden Dollar an Krediten sollen die krisengeschüttelten Staaten in Nordafrika und dem Nahen Osten vom Internationalen Währungsfonds erhalten. Das Programm soll helfen, die derzeitige Situation zu überbrücken.
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Proteste in Tunesien: Die Umstürze in Nordafrika könnten die Länder schwächen, fürchtet der IWF. Quelle: dpa

Proteste in Tunesien: Die Umstürze in Nordafrika könnten die Länder schwächen, fürchtet der IWF.

(Foto: dpa)

WashingtonDieses Programm helfe vielleicht dabei, die derzeitige Situation zu überbrücken, bis die Staaten wieder nachhaltig wirtschaften könnten, sagte IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn am Samstag auf der IWF-Frühjahrskonferenz. Er gehe nicht davon aus, dass jedes Land die Hilfe des IWF benötige.

Der Fonds rechnet damit, dass die politischen Unruhen und Demokratisierungsbestrebungen für viele Staaten einen wirtschaftlichen Schlag bedeuten. Bereits zuvor litten viele unter hoher Arbeitslosigkeit und einer nicht konkurrenzfähigen Wirtschaft. Laut IWF wird das Wirtschaftswachstum der Länder, die kein Öl exportieren, auf zwei Prozent schrumpfen.

  • rtr
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