Konstituierende Sitzung des Parlaments in kommender Woche
Schiiten im Irak drängen auf Regierungsbildung

HB BERLIN. Das irakische Parlament soll am 16. März zu seiner konstituierenden Sitzung zusammenkommen. Das teilte der stellvertretende Ministerpräsident Barham Salih in Bagdad mit. Es werde versucht, schon vorher eine Regierung zu bilden. Sollte dies nicht gelingen, würden die Beratungen im Parlament fortgesetzt.

Unterdessen nimmt die Kritik wegen der Verzögerung bei der Regierungsbildung zu. Abdelkarim al Mohammadawi, der Vorsitzende der irakischen Hisbollah, sagte am Sonntag im Staatsfernsehen, er sei aus der Schiiten-Allianz ausgetreten, um dagegen zu protestieren, dass die am 30. Januar gewählte Nationalversammlung immer noch nicht ihre Arbeit aufgenommen hat.

Die Allianz hatte mit 140 Sitzen die absolute Mehrheit in dem neuen Parlament errungen. Die Allianz und die Kurden, die den zweiten Platz belegten, diskutieren seit Wochen über die Besetzung der Spitzenposten und die Zukunft der Öl-Stadt Kirkuk, die von den Kurden als Teil ihrer Autonomieregion beansprucht wird.

Der Sender Al Irakija berichtet indessen, die US-Armee habe in der westirakischen Provinz Anbar in den vergangenen zwei Wochen 400 Aufständische gefangen genommen. An den Razzien und Gefechten seien auch irakische Sicherheitskräfte beteiligt gewesen.

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