Konvoi in die Ukraine
Showdown an ukrainisch-russischer Grenze

Rollende Zeitbombe: Ein Konvoi aus Russland nähert sich der ukrainischen Grenze. Enthält er Kartoffeln oder Kalschnikows? Russland sagt, es seien Hilfsgüter. Die Ukraine zweifelt daran. Kann der Grenzübertritt gutgehen?
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Kiew/MoskauEin Lastwagenkonvoi aus Russland mit Hilfslieferungen ist trotz Kritik des Westens weiter auf dem Weg ins Krisengebiet in der Ostukraine. Mittlerweile hätten die 262 Lkw ihr Nachtlager in Woronesch verlassen und fahren Richtung Grenze, meldete die Staatsagentur Ria Nowosti. Nach Fernsehberichten müssen die Lastwagen, die laut russischen Angaben mit Hilfsgütern für die Zivilbevölkerung in der umkämpften Ostukraine beladen sind, bis zur Grenze 500 Kilometer zurücklegen. Sie würden am Abend am Kontrollpunkt Schebekino-Pletnewka erwartet, hieß es in den Berichten.

Der Grenzposten liegt zwischen der südrussischen Region Belgorod und dem nordostukrainischen Charkiw, das von Regierungstruppen kontrolliert wird. „Der Weg ist weit, es ist ein bisschen hart, aber wie könnten wir unseren slawischen Brüdern nicht zu Hilfe kommen“, sagte einer der Lastwagenfahrer dem staatlichen Sender Rossija. In der russischen Presse wurde der Start des Konvois am Mittwoch enthusiastisch begleitet. „Drei Kilometer Hilfe“, titelte die amtliche Zeitung „Rossijskaja Gaseta“.

In der grenznahen Stadt Belgorod sollen die Güter an das Internationale Komitee vom Roten Kreuz übergeben werden. Streit gibt es um die Details. Die ukrainische Regierung will den russischen Konvoi nicht ins Land lassen. Innenminister Arsen Awakow schrieb am Mittwoch auf Facebook, die Fahrzeuge dürften nicht in die Region Charkiw einfahren. Die Entsendung des Konvois bezeichnete Awakow als Provokation eines zynischen Aggressors. Auch Ministerpräsident Arseni Jazenjuk warf Russland „grenzenlosen Zynismus“ vor. „Zuerst schicken sie Panzer, Grad-Raketen und Banditen, die auf Ukrainer schießen, und dann schicken sie Wasser und Salz“, sagte er bei einer Kabinettssitzung.

Die Ukraine verlangte zuletzt ein Umpacken der rund 2000 Tonnen Hilfsgüter auf „neutrale“ Fahrzeuge. Die prowestliche Führung befürchtet, dass der Kreml unter dem Deckmantel einer Hilfsaktion Waffen für prorussische Separatisten einschmuggeln könnte.

Russland kritisierte dies als „Hinhaltetaktik“. Die Zeit dränge für die Hilfe, die an diesem Donnerstag in der Großstadt Lugansk ankommen soll. Insgesamt entsandte Russland 2000 Tonnen Hilfsmittel, darunter Medikamente, Lebensmittel und Stromgeneratoren. Die Ukraine hatte am Montag zugestimmt, dass Hilfslieferungen unter der Leitung des Roten Kreuzes in die Ostukraine gebracht werden sollen.

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Lawrow gibt sich optimistisch

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Ostukraine weiter umkämpft

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  • Kiew will russischen Hilfskonvoi nicht in die Ukraine lassen, weil angeblich Soldaten darin versteckt sein könnten. Die Zöllner waren nicht imstande, die Lastwagen zu kontrollieren, weil sie nicht wussten, wie die Türen aufgehen. Daher warteten die Grenzwächter ab, bis Kiew ihnen dieses Beweisfoto übermittelte.

    Das Foto beweist: Anstatt Hilfsgüter befinden sich tatsächlich russische Spezialeinheiten in den Lebensmittelpackungen sowie auch außerhalb sämtlicher LKWs! Der US Geheimdienst konnte in Zusammenarbeit mit dem ukrainischen Geheimdienst sogar zwei Personen des Konvois identifizieren. Es handelt sich um Wladimir Putin (oben im Bild) sowie seinen Bruder.

    Nun steckt der Konvoi fest. Die EU ist gerettet!

    https://swissradar.files.wordpress.com/2014/08/der_lastwagen_hat_es_in_sich_c.jpg

    Putin der Fuchs hahahahha

  • "Hilft der Konvoi dabei, die Separatisten durch Nahrungsmittel zu unterstützen"

    Hm, Separatisten sind ja böse (wer bestimmt das eigentlich ?), also Aushungern.
    Schön, dass Sie so langsam Ihre Maske fallen lassen...

  • Was dort geschieht ist für mich Völkermord.
    Wenn man Großstädte bombardiert,gibt es keine differenzierung zwischen Kämpfern und Zivilisten.

    Dieser Konflikt kann nur durch Verständigung mit seinen, immerhin Landsleuten, gelöst werden.

    Wenn das überhaupt noch möglich ist.

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