Kopf-an-Kopf-Rennen um US-Präsidentschaft
Kerry laut Umfrage in der Gunst der Wähler vor Bush

Im spannenden Kopf-an-Kopf-Rennen um die US-Präsidentschaft liegt der demokratische Kandidat John Kerry in Umfragen mit 48 Prozent knapp vor dem amtierenden Präsidenten George W.Bush. Fünf Monate vor der Wahl macht dem Republikaner vor allem die anhaltende Gewalt im Irak zu schaffen, in der Innenpolitik kann Bush aber weiter von den starken Konjunkturdaten profitieren.

HB WASHINGTON. Die anhaltende Gewalt im Irak macht US- Präsident George W. Bush fünf Monate vor der Wahl in Umfragen zu schaffen. In einer am Dienstag veröffentlichten Umfrage der „Washington Post“ und des Senders ABC sagten 48 Prozent der Befragten, sie würden den demokratischen Präsidentschaftskandidaten John Kerry wählen, 44 Prozent sprachen sich für Bush aus. Bei der Befragung vor einem Monat lagen die beiden noch Kopf an Kopf.

Auch beim Thema Antiterrorkampf büßte Bush seinen Vorsprung gegenüber Kerry ein. 48 Prozent der 1200 Befragten vertrauten Kerry eher, mit der Terrorbedrohung fertig zu werden. Bush erhielt dabei 47 Prozent. Im April hatte Bush noch 21 Prozentpunkte Vorsprung. 52 Prozent hielten Kerry für ehrlicher und vertrauenswürdiger, 39 sprachen sich für Bush aus.

In der Innenpolitik profitierte Bush von den starken Konjunkturdaten: 46 Prozent der Befragten beurteilten seine Wirtschaftspolitik positiv, sieben Prozent mehr als im März.

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