Kosovo-Konflikt
Zwei deutsche Soldaten bei KFOR-Aktion verletzt

Im Kosovo ist es wieder zu Auseinandersetzungen zwischen Serben und der Internationalen Schutztruppe KFOR gekommen. Dutzende Menschen wurden verletzt, darunter zwei deutsche Soldaten.
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Pristina/BelgradBei einer neuen Machtprobe zwischen Serben und Internationaler Schutztruppe KFOR im Nordkosovo sind am Montag Dutzende Menschen verletzt worden. Zwei deutsche Soldaten seien durch Schüsse verletzt worden, berichtete die von der Nato geführte KFOR. Die Serben gaben die Zahl ihrer Verletzten mit mehr als 30 an.

Serbiens Staatspräsident Boris Tadic rief zur Beruhigung der Lage auf. Doch KFOR-Soldaten und aufgebrachte Serben standen sich am Nachmittag weiter unversöhnlich bei dem Dorf Jagnjenica westlich der Stadt Mitrovica gegenüber.

Zunächst hatte die KFOR-Truppe am Morgen mit schwerem Gerät erfolgreich eine serbische Barrikade aus Baugeräten und Lastwagen in Jagnjenica geräumt. Die über Sirenen zu Hilfe gerufenen Serben weigerten sich, sich zu entfernen, so dass die Soldaten Tränengas, Wasserwerfer, Gummigeschosse und Pfefferspray einsetzten. Am Nachmittag wurden sie mit Molotowcocktails und Feuerwerkskörpern angegriffen, berichtete KFOR-Sprecher Uwe Nowitzki in Pristina. Die Soldaten hätten Warnschüsse in die Luft abgegeben.

Eine eventuelle Eskalation der Lage bedrohe die „vitalen Interessen der Serben im Kosovo“, ließ der serbische Staatschef Tadic in Belgrad mitteilen. Der Konflikt müsse sofort beendet werden. Andere serbische Politiker in Belgrad kritisierten die KFOR-Aktion als „Provokation“. Demgegenüber rechtfertigte die von der Nato geführte Truppe ihren Einsatz damit, sie müsse ihrem Auftrag gemäß für die ungehinderte Bewegungsfreiheit im ganzen Kosovo sorgen.

Die Serben haben seit Monaten den Verkehr im Nordkosovo durch rund 20 Straßenblockaden lahmgelegt. Sie wollen damit den Abzug von Zöllnern und Polizisten der albanisch geführten Kosovo-Regierung von zwei Grenzübergängen erzwingen, die bisher von ihnen kontrolliert worden waren.

Die fast nur noch von Albanern bewohnte frühere serbische Provinz ist seit dreieinhalb Jahren unabhängig. Belgrad will das Kosovo aber wieder in seinen Staatsverband eingliedern. Im Norden des Landes, wo rund 50.000 Serben die Mehrheit bilden, hat die Kosovo-Regierung bisher keinen Einfluss.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Schon besonders blöd gelaufen wenn sich die eigene Armee im Ausland aufhält anstatt die eigene Bevölkerung zu schützen vor kriminellen Zuwanderer aus genau diesen Länder die sich hier illegal einschleichten und sich nun am Sozialgeld laben, Frauen vergewaltigen und ermorden, rauben und mit Drogen handeln. Die Blödheit kennt anscheinend kaum mehr Grenzen, nicht nur in A.

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