Kostenobergrenze festgelegt
EU-Staaten unterstützen Roaming-Kompromiss

Die EU-Staaten haben dem von Deutschland und EU-Abgeordneten ausgehandelten Kompromiss zur Senkung der Handy-Gebühren im Ausland zugestimmt.

HB BRÜSSEL. Die deutsche EU-Ratspräsidentschaft teilte am Mittwoch in Brüssel mit, die Botschafter der übrigen EU-Staaten hätten ihre Unterstützung erklärt. Damit ist nun der Weg für das Votum im Parlament in der kommenden Woche frei. Sollten auch die Abgeordneten zustimmen, könnten Handygespräche im Ausland bereits Mitte August deutlich günstiger werden.

Bundeswirtschaftsminister Michael Glos erklärte nach der Einigung, die Verhandlungen seien zwar schwierig gewesen; am Ende sei aber ein solider Kompromiss herausgekommen. „Es liegt nun in den Händen der europäischen Abgeordneten, ob sie eine rasche Lösung wollen, die bereits in diesen Sommerferien greift“, teilte Glos mit.

Die Obergrenze für Gespräche in ausländischen Netzen soll künftig bei 49 Cent pro Minute plus Umsatzsteuer liegen. Eingehende Anrufe dürfen nicht mehr als 24 Cent kosten. Zudem sollten die Preise in den kommenden drei Jahren weiter fallen.

Voraussichtlich im August sollten Verbraucher sich für den neuen Euro-Tarif entscheiden können. Wenn sie dies nicht tun, telefonieren sie während der Sommerferien noch zu ihren jetzigen, meist teureren Tarifen. Bis Herbst sollen Handynutzer sich dann zwischen dem neuen Tarif und anderen Angeboten ihrer Anbieter entscheiden können. Wer nichts tut, wird im Herbst automatisch auf den neuen Tarif umgestellt.

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