Kraftwerk Moorburg
EU-Kommission verklagt Deutschland wegen Umweltgefahr

Die EU-Kommission hat die Bundesrepublik wegen des Hamburger Kohlekraftwerks Moorburg verklagt. Die Brüssler Gesetzeshüter befürchten eine Gefahr für geschützte Tierarten wie den Lachs.
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BrüsselDie EU-Kommission verklagt die Bundesrepublik wegen des gerade erst in Betrieb genommenen Hamburger Kohlekraftwerks Moorburg. „Es besteht die Gefahr, dass das Projekt sich negativ auf geschützte Arten wie Lachs, Flussneunauge oder Meerneunauge auswirken könnte“, teilte die Behörde am Donnerstag in Brüssel zur Begründung mit. Diese Arten passierten das Kraftwerk auf ihrer Wanderung von der Nordsee zu Gebieten im Einzugsgebiet der Elbe stromaufwärts von Hamburg.

Konkret soll die Wasserentnahme zur Kühlung des Kraftwerks schädlich für diese Tiere sein. Brüssel sieht sich als zuständig an, weil Deutschland mit der Genehmigung des Kraftwerks die sogenannte Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie der EU zum Naturschutz verletzt haben soll. Eine in der Richtlinie vorgesehene Prüfung sei versäumt und es seien keine alternativen Kühlverfahren gesucht worden, durch die das Sterben der geschützten Tiere vermieden werden könne, erläuterte die Kommission.

Bereits im November hatte sich die Kommission nach eigenen Angaben mit einer Rüge an Deutschland gewandt. „Angesichts der anhaltenden Weigerung Deutschlands, mögliche Alternativen zu prüfen“, erfolge nun die Klage beim Europäischen Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg. Die EU-Kommission verklagt immer wieder Mitgliedstaaten vor dem EuGH, um die Einhaltung der gemeinsam beschlossenen Gesetze sicherzustellen.

Der Stromkonzern Vattenfall hatte erst Anfang März nach elf Jahren Bauzeit den ersten Block des Kraftwerks Moorburg in Betrieb genommen. Mit einem Wirkungsgrad von 46,5 Prozent gehört Moorburg laut Vattenfall zwar zu den „effizientesten und umweltfreundlichsten Kohlekraftwerken in Europa“. Das Werk ist dennoch umstritten. Es stehe für eine verfehlte Energiepolitik, die viel zu lange auf schmutzige Kohle setzte, kritisierte der Umweltschutzverband WWF kurz vor der Inbetriebnahme.

Agentur
afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

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  • Diese beschäfigungssuchenden Bürokraten sollten die von ihnen verursachten Kosten selbst tragen müssen. Solchen Schwachsinn lässt nur einen Schluss zu - abschaffen. Ersatzlos. Und vorher sollten diese Typen die Kloake in Brüssel mit den eigenen Händen reinigen - solange bis diese Kloake wieder ein renaturierter Fluss ist. Momentan quillt er von der Brüssler Scheiße über und wurde deshalb unter die Erde verbannt. Des Gestankes wegen. Da waren mal Lachse und Neunaugen drin - leider ist Brüssler Scheiße wohl ein Naturprodukt. Kohle nicht! gelle?

  • Da haben die Eurokraten wohl nicht mit "Kraftilanti" gerechnet
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    Frau "Kohle-Kraft" ist für Braunkohle, wie auch das Saarland und die "Ostzone"!
    Und Siggi Pop unterstützt das!
    Energiewende war gestern!

  • [b]Da haben die Eurokraten wohl nicht mit "Kraftikanti" gerechnet{/b[
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    Frau "Kohle-Kraft" ist für Braunkohle, wie auch das Saarland und die "Ostzone"!
    Und Siggi Pop unterstützt das!

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