Krankenhauszimmer mit Fernseher statt angekettet im Mehrpersonenbett
UN kritisieren Luxushaft für Korrupte in Kenia

Eine UN-Expertin für Korruptionsbekämpfung hat luxuriöse Haftbedingungen für Großkriminelle in Kenia kritisiert.

HB NAIROBI. Prominente Geschäftsleute, die wegen Korruption verurteilt wurden, sollten ihre Haftzeit auch in Gefängnissen verbringen, sagte Christy Mbonu, Sonderberichterstatterin der UN-Korruptionskommission, nach einem Bericht der Zeitung „The Standard“.

Als Beispiel nannte die Expertin den Fall von zwei Geschäftsleuten, die wegen Veruntreuung von gut einer Million Euro zu zwei Jahren Haft verurteilt wurden. Sie seien in einem Krankenhaus in geräumigen Einzelzimmern mit Fernsehen untergebracht und würden angeblich wegen niedrigen Blutdrucks und Fettleibigkeit behandelt. Wenn gewöhnliche Häftlinge ins Krankenhaus gebracht werden, müssten sie sich üblicherweise zu mehreren ein Bett teilen, an das sie angekettet würden.

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