Fitch stuft fünf Euro-Länder herab

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Die Märkte reagieren gelassen

Zypern („BBB-“) und Slowenien („A“) wurden vor allem wegen Problemen im Bankensektor herabgestuft. Bei Irland („BBB+“) verzichtete Fitch trotz der Drohung auf eine Herabstufung. Belgien hat jetzt nach der Herabstufung mit „AA“ (bisher „AA+“) die drittbeste Note im System von Fitch.

Ausgenommen von der Ratingentscheidung waren Länder mit der Bestnote „AAA“ sowie Portugal und Griechenland, deren Bewertung auf Ramschniveau ist. Die Ratingagentur S&P hatte zuletzt bei ihrem Rundumschlag am 13. Januar auch „AAA“-Länder wie Frankreich und Österreich herabgestuft.

Die Finanzmärkte reagierten sehr gelassen auf die Nachricht. Der Eurokurs stieg sogar auf ein neues Tageshoch von 1,3220 US-Dollar. Der US-Aktienmarkt reagierte kaum. Die Entscheidung sei am Markt bereits erwartet worden, sagten Händler. Zudem bewerte Fitch die meisten Länder besser als Standard & Poor's.

  • 28.01.2012, 16:29 UhrAnonymer Benutzer: EuroTanic

    Alle Länder der Welt die nach dem Prinzip des Geldschöpfungsmonopols mit Zinseszins arbeiten sind pleite. Das dürften somit (fast) alle sein. Folglich müssen alle Ramschstatus erhalten. Ich weigere mich jedenfalls meine Steuergelder für Kriege und Zinsen an Superreiche zu verschwenden.

  • 27.01.2012, 22:39 UhrAnonymer Benutzer: RoadRunner

    der Mehrheitseigner von Fitch ist das franzoesische Unternehmen FIMALAC, mit Hauptsitz in Paris.
    Fitch gerade deshalb Frankreich nicht herabstufen.

  • 27.01.2012, 19:51 UhrM.Deyanaron

    Na und.Die Risikoaufschläge gehen weiterhin nach unten und der Euro ist beim 1.30$ obwohl die Hälfte der Eurozone insolvent ist.Wenn ich mir vorstelle wo der Kurs sein könnte wenn wir die Probleme nicht hätten-vielleicht 1.60$ oder mehr?Die Ratings guckt sich doch keiner mehr an und nachdem Merkel gesagt hat dass sie die Gesetze lockern will und somit auch Produkte mit keinem Spitzenrating gekauft werden können,ist das Rating Italiens nutzlos.

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