„Krieg gegen den Terror“
US-Regierung rüstet verbal ab

Die Außenpolitik der neuen US-Regierung nimmt Abstand von der umstrittenen Formulierung „Krieg gegen den Terror“. US-Außenministerin Hillary Clinton sagte auf dem Weg nach Europa, die Regierung nutze den Ausdruck nicht mehr. „Ich denke, das spricht für sich selbst.“

HB DEN HAAG. Es gebe dazu keine formelle Anweisung, aber die Formulierung komme nicht mehr vor. Der Ausdruck „Krieg gegen den Terror“ wird eng mit der Regierung von Expräsident George W. Bush assoziiert. Viele Kritiker in Europa und der muslimischem Welt halten die Formulierung für militaristisch und kontraproduktiv.

Zudem wird der „Krieg gegen den Terror“ mit Auswüchsen der Bush-Regierung in Verbindung gebracht, die nach den Anschlägen vom 11. September 2001 zu Entführungen Verdächtiger, dem Gefangenenlager Guantanamo und sogar Folter geführt haben.

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