Krieg im Irak
„Der Wolf steht vor der Tür“

US-Präsident Barack Obama lässt weiter Ziele im Irak bombardieren. Gleichzeitig richtet er einen eindringlichen Appell an die Regierung in Bagdad. Die Extremisten drohen allen Bürgern der USA mit Blutrache.
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Washington/BagdadNach der strategisch wichtigen Rückeroberung des Mossul-Staudamms hat US-Präsident Barack Obama die Regierung in Bagdad im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat zur Eintracht aufgerufen. Es sei wichtig, dass die irakische Führung politisch rasch Fortschritte mache, mahnte Obama am Montag vor Reportern in Washington. „Sie müssen das schaffen, weil der Wolf vor der Tür steht“, fügte er mit Blick auf die Kämpfer des Islamischen Staats hinzu.

Seit ihrem Vormarsch durch weite Teile des Westens und Nordens des Iraks musste die Extremistengruppe ihre bislang größte Niederlage einstecken: Mit US-Luftwaffenunterstützung im Rücken erlangten irakische und kurdische Truppen am Montag die Kontrolle über den strategisch wichtigen Mossul-Staudamm zurück, wie Obama und das örtliche Militär bestätigten. IS-Kämpfer hatten den Komplex am 7. August in ihre Gewalt gebracht und sich damit Zugang zu zu riesigen Strom- und Trinkwasserreserven gesichert.

Wäre es zu Sicherheitslücken am Damm am Tigris gekommen, hätte dies katastrophale Konsequenzen für Zivilisten und auch das Personal der US-Botschaft in Bagdad gefährden können, erklärte Obama. Zudem sei die vollständige Rückeroberung ein „bedeutender Schritt vorwärts“ im Kampf gegen die IS-Extremisten.

Allerdings gab es am Montag zunächst widersprüchliche Angaben zum Verlauf der Gefechte um den Staudamm: Der kurdische Militärsprecher Halgurd Hekmat vermeldete die vollständige Rückeroberung des Damms und der Umgebung der Talsperre durch die Peschmerga-Streitkräfte. Vorausgegangen seien zwei Tage lange Kämpfe. Doch das irakische Verteidigungsministerium sprach zunächst nur von der „Befreiung eines großen Teils“ des Staudamms.

Die Extremisten selbst wiesen dies im Internet zurück und erklärten, der Staudamm werde weiterhin von ihnen kontrolliert. Bagdad führe einen „bloßen Propagandakrieg“.

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„Wir werden euch in Blut ertränken“

Kommentare zu " Krieg im Irak: „Der Wolf steht vor der Tür“"

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  • Saddam hatte den Irak im Griff!
    Dann kam der Despot Bush. Die Amis haben noch nie einen Krieg gewonnen. Die Amis werden nie einen Krieg gewinnen. Sie haben die eigene Bevölkerung nicht mehr im Griff. 38 Millionen Amis sind permanent auf Essenmarken angewiesen. Wo der Ami auftaucht ... hinterläßt er Chaos. Ein primitives Volk ohne jede Kultur.

  • Man kann 20.000 ISIS Terroristen nicht platt machen? Lächerlich!
    Da stecken perfide US Interessen dahinter. Amis haben die ISIS in Syrien gegen Assad bewaffnet. Jetzt ist das Game außer Kontrolle geraten.

  • „Der Wolf steht vor der Tür“

    Was für ein blödsinniger Vergleich.

    Ich hätte lieber 10 Wölfe statt eines IS-Terroristen vor der Türe stehen.

    Das Sprichwort "Homo homini lupus" ist eine Diffamierung des Wolfes.

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