Krieg in Libyen
Obama wird zum Schutzpatron der Rebellen

Die Nato steckt in ihrem Bombenkrieg fest und setzt zum Enthauptungsschlag gegen Gaddafi an. Die USA versorgen die Rebellen nun mit Hilfsgütern - aber nicht mit Waffen. Libyen wird so endgültig zu Amerikas Krieg.
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Washington/New York/TripolisUS-Präsident Barack Obama hat Ausgaben in Höhe von bis zu 25 Millionen Dollar (18 Millionen Euro) angeordnet, um die libyschen Rebellen mit Hilfsgütern zu versorgen und die von anrückenden Gaddafi-Truppen bedrohten Zivilisten zu schützen. Er ließ Verteidigungsminister Gates und Außenministerin Clinton am Dienstag eine entsprechende Anweisung zukommen. Obama hatte den Kongress bereits vergangene Woche über sein Vorhaben informiert. Laut Anordnung vom Dienstag soll das Geld für Hilfsgüter wie Medikamente, Uniformen, Zelte und Schutzkleidung eingesetzt werden, nicht aber für Waffen oder Munition.

Gleichzeitig lockert Obama hat zu Gunsten der libyschen Rebellen die Öl-Sanktionen gegen Libyen. Eine am Dienstag vom Office of Foreign Assets Control (OFAC) des US-Finanzministeriums herausgegebene Anordnung ermöglicht den Aufständischen den Verkauf von Öl, das sie kontrollieren, um mit den Einnahmen Waffen und andere Güter zu kaufen. Nach der Regelung können auch US-Firmen Öl- und Erdgasgeschäfte abschließen, wenn der oppositionelle Übergangsrat in Libyen von den Ölexporten profitiert.

Die Anordnung stellt eine Änderung der Sanktionen dar, die die USA im Februar gegen die Regierung des libyschen Machthabers Muammar al Gaddafi verhängt hatten. Damals wurden Sanktionen gegen libysche Ölfirmen verhängt. Zudem wurden die Vermögen von Gaddafi, dessen Familie und ranghoher Regierungsbeamter in Höhe von insgesamt 34 Milliarden Dollar (24 Milliarden Euro) eingefroren.

Die USA ergreifen damit immer offener Partei für die Rebellen im libyschen Bürgerkrieg: Amerika wird vollends zum großen Bruder der Aufständischen. Die humanitäre Intervention wird immer mehr zu einem Kampfeinsatz, um Gaddafis Regime zu stürzen. Auch die Nato trägt diese Veränderung mit: Nach einem Bericht der "New York Times" will die Allianz ihre Luftangriffe auf Ziele in Libyen intensivieren - ihre Jets sollen verstärkt Paläste, Hauptquartiere und Kommandozentralen ins Visier nehmen, die der libysche Diktator Muammar al-Gaddafi benutze, um sich weiter an die Macht zu klammern. So soll das Regime enthauptet werden.

Wie die "New York Times" unter Berufung auf Mitarbeiter der US-Regierung und Nato-Beamte am Dienstag online schrieb, sollen bei dieser intensiveren Bombardierung die Möglichkeiten der Gaddafi-Regierung vermindert werden, Zivilisten Schaden zuzufügen. Auch sollten Kommandozentralen und die Logistikkette für Militäroperationen zerstört werden. Beamte des Weißen Hauses sagten demnach, Obama sei über die energischere Bombardierung informiert worden.

US-Verteidigungsminister Robert Gates hat militärische Kommandozentralen Libyens als legitime Ziele von Luftangriffen der USA und der NATO bezeichnet. Die Luftangriffe der alliierten Streitkräfte zielten zwar nicht spezifisch auf Gaddafi ab. Sie würden aber weiterhin die Kommandozentralen Gaddafis ins Visier nehmen. NATO-Bomben hatten am Montag Gaddafis Militärkomplex Bab al Asisija in Tripolis getroffen und teilweise schwer beschädigt. Ein libyscher Regierungssprecher wertete die Bombardierung als
gescheitertes Attentat auf Gaddafi. Gates sagte, Kommandozentralen seien zwar im Rahmen des von der NATO geführten Lufteinsatzes in Libyen schon immer als legitime Angriffsziele betrachtet worden. Die von der Allianz ausgeführten Bombardierungen konzentrierten sich allerdings zu Beginn der Mission auf die Luftabwehr Gaddafis, dessen Versorgungslager und manövrierende Bodentruppen.

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  • Ich kann Menschen nur aufgrund ihrer Taten beurteilen. Und diese haben verdammt wenig mit Dingen wie Interessenaabgleichungen zut tun. Auch wenn alle davon sprechen, über die perfide Symbolfigur Obama wurde nur Betrug am Menschen begangen. Wenn wir schon bei tierischen Umschreibungen sind, stellt Obama das heimtückische Judas Pferd dar.

    Dem Judas Pferd könnte man wenigstens sein Unwissenheit unterstellen. Womit soll ich Obama entlasten ? ich gehe manchmal fasst so weit, daß ich Obama stellvertretend für sein unfreies Volk stehen sehe.

    Da lasse ich lieber den primitiven Bush für mich sprechen, -Wer nicht für mich ist, ist gegen mich!-

    Und daß ihr mit Sicherheit nicht für mich seid oder auch nur eine neutrale Haltung mir gegenüber annehmt, steht außer Zweifel. Und warum soll ich von meinem Nicknamen ablassen? Ich habe mein Leben lang Diskriminirung in diesem Land zu spüren bekommen, da kommt es mir ganz gelegen zu sehen, wie die, die hochmütig glauben zu mir herab sehen zu können, nicht wissen wie kurz ihr Weg zu ihrem Verderben nur noch ist. Wer seine Situation so maßlos überschätzt und so einen tiefen Fall vor sich hat, ist für mich die dummschule Deutschland, deshalb Dummschule.
    Und wer sich unter diesen Voraussetzungen auch noch an die Pfersen eines Judas Pferdes hängt, muß so enden.
    Macht es unter diesen Umständen einen Sinn mit euch einen Interessensabgleich durch zu führen ? Unsere Väter haben genug Interessensabgleich erbracht, jetzt seid ihr dran. Und wenn ihr nicht wollt auch gut, die Fallhöhe bleibt die Gleiche.

  • Warum Feindschaft? Wenn Sie ihre Interessen haben und ich habe meine Interessen kann es unter halbwegs intelligenten Menschen immer zu einem Interessenabgleich kommen,womit beiden Seiten gedient ist, niemand zu Schaden kommt und sich übervorteilt sieht.
    Feindschaft ist teuer, anstrengend, macht schlechte Laune und der Ausgang einer Auseinandersetzung ist immer ungewiss.Der einzige Vorteil der Feindschaft besteht darin, dass sie den Geist schärft und den Blick auf die Wirklichkeit nicht verstellt.
    Der Mensch ist dem Menschen ein Wolf.Diese Erkenntnis sollte man immer im Hinterkopf haben. Der Mensch kann dem Menschen unter günstigen Umständen auch ein Freund sein.In der Politik zugegbenermaßen eher selten.
    Was man unter allen Umständen vermeiden sollte, wenn der der Mensch dem Menschen ein Schaf ist. Das ist seiner nicht würdig.
    Ich nehme an, dass Sie dieser Erkenntnis Ihre geschätze Zustimmung nicht verweigern, verehrte Dummschule.
    Vielleicht sollten Sie sich mal überlegen Ihren Nicknamen leicht abzuändern. Wie wäre es mit "Dummschule Mensch" ? Zu dieser Entscheidung würde ich Sie beglückwünschen.

  • Ich finde Sie haben doch alles auf den richtigen Nenner gebracht. Wir sind alle Interessensgesteuerte Induviduen. Was mir aber an einem Menschen wie Obama absolut zu wieder ist, da werde ich sogar persönlich und nehme es ihm so übel wie ich es keinem anderen Menschen nehme, ist seine Unaufrichtigkeit. Wenn Jemand versucht mir den Mesias zu geben, nun aber den verdeckten Bush spielt, ist er mir eine Ku.el wert.

    Er hat die Menschne betrogen.

    Das üble daran ist nämlich, erschossen werden in der Regel immer nur die Menschen, die Aufrichtigkeit zeigen. Und gerade er, wo er doch Resultat einer Menschenknechtung ist und auch heute noch daraus resultierend diffamiert wird, gerade er müßte es doch besser machen.


    Okay, genug blabla.
    Also um noch einmal zurück zur Interessensverfolgung zu kommen, könnt ihr mich und Meinesgleichen bei eurer Interessensverfolgung übergehen ?
    Es ist mir egal, ob ihr das für eure Interessen richtig einschätzen könnt, ihr müßt die Konsequenzen tragen. Und ich kann euch nur sagen, mich und meines Gleichen habt ihr zu erbitterten Feinden gewonnen. Was der Obama kann, kann ich 1000 mal, unaufrichtig sein. Nach Ihrem Standpunkt was die Interessensverfolgung angeht, kann ja das nur der einzige Schluß sein, den man rationell ziehen kann.

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