Krim-Krise: Mehr russische Soldaten an der Grenze zur Ukraine

Krim-Krise
Mehr russische Soldaten an der Grenze zur Ukraine

Die Zahl der Soldaten an der ukrainischen Grenze wächst Insidern zufolge. 30.000 sollen dorthin verlegt worden. Sie schüren die Angst vor einer Militäraktion. Der IWF stellt derweil Hilfen für die Ukraine in Aussicht.
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WashingtonRussland treibt den Truppenaufbau an der Grenze zur Ukraine westlichen Sicherheitskreisen zufolge weiter voran. Es werde davon ausgegangen, dass mehr als 30.000 russische Soldaten dorthin verlegt worden seien, verlautete am Mittwoch aus europäischen und US-Sicherheitskreisen. In der vergangenen Woche lag die Zahl Medienberichten zufolge noch bei 20.000.

Unter den an die Ostgrenze der Ukraine verlegten Truppen seien Spezialeinheiten und Milizen mit Uniformen ohne Hoheitsabzeichen, verlautete aus den Kreisen. Auch die Einheiten, die die Kontrolle über die ukrainische Halbinsel Krim übernommen hatten, waren nicht eindeutig als russische Soldaten zu erkennen.

Die Eingliederung der Halbinsel in die russische Föderation hat im Westen Befürchtungen ausgelöst, dass Russland auch in der Ost-Ukraine intervenieren könnte. Wie auch auf der Krim gibt es dort einen großen russischstämmigen Bevölkerungsanteil.

In US-Regierungskreisen hieß es, es sei unklar, welches Ziel der russische Präsident Wladimir Putin mit der Truppenverlegung an die Grenze verfolge. Eine Militäraktion könne allerdings nicht ausgeschlossen werden.

Doch der Ausbau zeigt, wie unbeeindruckt Russland vom Protest aus den USA und der EU ist. Russland plant seine Militärpräsenz auf der strategisch wichtigen Schwarzmeer-Halbinsel massiv ausbauen. Geplant sei, bis 2016 Überschallbomber sowie Jagdflugzeuge auf die Krim zu verlegen, meldete die Agentur Interfax unter Berufung auf Mitarbeiter des Verteidigungsministeriums in Moskau. Sewastopol soll zum Hauptstützpunkt der russischen Schwarzmeerflotte ausgebaut werden.

Indes stellt der Internationale Währungsfonds (IWF) Hilfen für die Ukraine in Höhe von 14 bis 18 Milliarden Dollar (rund zehn bis 13 Milliarden Euro) in Aussicht. An diese Finanzhilfen seien Bedingungen zur Reform der Wirtschaft des Landes geknüpft, teilte IWF-Missionschef Nikolai Georgiyev in Kiew mit. Angesichts eines drohenden Staatsbankrotts hatte die Ukraine, die zuletzt am Tropf der russischen Regierung hing, den IWF offiziell um Unterstützung gebeten.

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  • Was regt man sich daüber auf,daß sich an der Grenze zur Ukraine mehr russische Soldaten aufhalten, solange sie die Grenze zur Ukraine nicht überschreiten und nicht Richtung Kiew marschieren. Fordert der Westen von Rußland, daß er auf eigenem Staatsgebiet eine Pufferzone von sagen wir mal 100 km zur ukrainischen Grenze einhält, bei deren Mißachtung Rußland mit Sanktionen belegt wird. Jazenjuk will ja Nato-Truppen in die Ukraine reinlassen, welche Pufferzone gilt dafür?

  • Hier kann man labern, wie man will. Die Menschen in der Ukraine werden so oder so ihren Weg gehen. Sollen sie doch ihre Bürgerrechte wahrnehmen. Wenn dabei Blut fließt, ist zu hoffen, dass es die Peiniger höchst selbst trifft.

  • West und Ost sollten sich vorbereiten.
    Aus meiner Sicht ist die Wahrscheinlichkeit eines Bürgerkrieges in der Ukraine recht hoch. Die Übergangsregierung in Kiew geht gerade gegen ihre rechten Mitstreiter vor und diese haben Rache geschworen.Im Osten und Süden hat die Übergangsregierung sich mit den kriminellen Oligarchen verbündet, um die Demonstrationen der Bevölkerung zu unterbinden. Timoschenko hat sich sehr kriegerisch gegen ihre eigene russische Bevölkerung gezeigt und ist immerhin die zentrale Figur der größten Partei in der Ukraine. Zu guter letzt hat die Übergangsregierung eine nationale Garde von 60.000 Mann gebildet, die nicht Militär oder Polizei sind. Diesen "Volkssturm" schickt man in den Osten und Süden. um die dortigen Demonstranten zu kontrollieren. Also eine ganze Reihe von Pulverfässern auf die Russland und der Westen vorbereitet sein sollten.

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