Krimineller Akt - Vier Verletzte
Eine Tote bei Explosion in Tel Aviv

Bei einem vermutlich von einem Kriminellen geplanten Bombenanschlag ist am Montag in einem Bürogebäude in Tel Aviv eine Israelin getötet worden. Vier Menschen wurden verletzt, als der Sprengkörper in der Nähe des Fahrstuhls des Gebäudes explodierte.

HB/dpa TEL AVIV. Der Druck der Explosion war so groß, dass der Fahrstuhlschacht zerstört wurde und eine Wand des Gebäudes einstürzte, in dem es nach Medienberichten mehrere illegale Spielhöllen gibt.

Die Polizei hält es für möglich, dass der Anschlag einem bekannten Schuldeneintreiber galt, auf den bereits in der Vergangenheit Anschläge verübt worden waren. Zunächst war vermutet worden, dass palästinensische Extremisten hinter der Tat stünden.

Mitglieder der israelischen Mafia haben in den vergangenen Jahren wiederholt Bombenanschläge auf persönliche Feinde verübt. In einigen Fällen wurden dabei so genannte Rohrbomben verwendet, wie sie auch palästinensische Extremisten eingesetzt haben.

In der vergangenen Woche waren bei zwei palästinensischen Selbstmordanschlägen in der Stadt Rosch Ha'Ain und am Ortseingang der Siedlerstadt Ariel (Westjordanland) zwei Israelis getötet und mehr als zehn verletzt worden. Auch die Attentäter kamen ums Leben.

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