Krimkrise
Schweiz stopft Schlupfloch für russische Vermögen

Bislang galt die Sanktionsliste gegen 33 Russen nur in der EU, nun sperrt auch die Schweiz die Konten der Kommandeure und Politiker. Sie will den Eindruck vermeiden, die Schweiz profitiere von den EU-Sanktionen.
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ZürichDie Schweiz stopft ein Schlupfloch für die in Zusammenhang mit der Krim-Krise von Kontosperren betroffenen Russen. Ab sofort dürfen Schweizer Vermögensverwalter keine neuen Geschäftsbeziehungen mit den 33 Personen auf der EU-Sanktionsliste eingehen, teilte die Regierung, der Bundesrat, am Mittwoch mit. Die Betroffenen könnten damit keine Gelder mehr in die Schweiz verschieben.

„Mit dieser Maßnahme will der Bundesrat verhindern, dass der Eindruck erweckt wird, der Schweizer Finanzplatz profitiere von den restriktiven Maßnahmen der EU“, hieß es in der Mitteilung. Von den EU-Sanktionen sind unter anderem Kommandeure der russischen Streitkräfte sowie einige Politiker der Krim und Russlands betroffen.

Bereits in der Schweiz liegende Vermögen fielen zwar nicht unter das Verbot, erklärte der Bundesrat. Die begünstigten Personen und der Wert der Vermögen müssten jedoch den Behörden gemeldet werden. Damit wolle sich die Schweiz einen Überblick verschaffen, um möglicherweise weitergehende Maßnahmen beschließen zu können.

Vor einer Woche hatte die Schweizer Regierung die Eingliederung der Krim durch Russland verurteilt, aber auf eigene Sanktionen verzichtet. Trotzdem übernimmt die Schweiz neben der Blockierung von Geldzuflüssen eine weitere Maßnahme der EU. Weil die Schweiz das europäische Schengen-Abkommen unterzeichnet hat, dürfen die 33 Personen auch nicht mehr in den Alpenstaat einreisen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Krimkrise: Schweiz stopft Schlupfloch für russische Vermögen"

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  • Ist davon auch der Herr Michael Chodorowsky betroffen, der gerade eine langfristige Aufenthaltsgenehmigung in der Schweiz erhalten hat? Er bezieht in Jona/Rapperswil an den Gestaden des Zürichsees ein Villenanwesen, für das er angeblich 10.000,-- Stutz Miete im Monat bezahlt.

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