Krise in der Ostukraine
Die Ukraine setzt aufs Militär

Nach einer Oster-Pause geht die Regierung in Kiew wieder gegen prorussische Aktivisten in der Ostukraine vor. Von Waffenniederlegungen ist nichts zu sehen. US-Außenminister Kerry nimmt Russland in die Pflicht.
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KiewIm Ukraine-Konflikt hat US-Außenminister John Kerry von Russland mehr Anstrengungen zur Beruhigung der Lage angemahnt. Wie das US-Außenamt am Dienstag mitteilte, zeigte sich Kerry in einem Telefonat mit seinem russischen Kollegen Sergej Lawrow „zutiefst besorgt über den Mangel an positiven russischen Schritten zur Deeskalation“ im Osten des Landes. Übergangspräsident Alexander Turtschinow hatte zuvor mitgeteilt, der während der Ostertage unterbrochene „Anti-Terror-Einsatz“ in der Ostukraine sei in vollem Umfang wieder angelaufen.

Moskautreue Separatisten halten nach wie vor in mehreren Orten der Region Verwaltungsgebäude besetzt. Sie fordern einen föderalen Staat mit weitgehenden Autonomierechten für das russisch geprägte Gebiet.

Die vom Westen unterstützte Regierung in Kiew geht davon aus, dass die Separatisten massiv von Russland unterstützt werden.

Laut US-Außenministerium verwies Kerry in dem Gespräch mit Lawrow auf zunehmende Beweise, dass die Separatisten immer mehr Gebäude besetzten und Journalisten sowie andere Zivilisten gefangen nähmen. Moskau müsse seine „eskalierende Rhetorik“ dämpfen, diplomatisch mit der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit (OSZE) und der ukrainischen Regierung zusammenarbeiten sowie die Besetzer öffentlich zur Aufgabe aufrufen, forderte er demnach.

Sollten diese Punkte aus dem vereinbarten Friedensfahrplan nicht eingehalten werden, käme es zu verschärften Sanktionen. Russland fordert, dass auch ultranationalistische und regierungsnahe Gruppen die Waffen abgeben.

Über der von bewaffneten prorussischen Kräften kontrollierten Stadt Slawjansk war zuvor nach Angaben der Kiewer Regierung ein Beobachtungsflugzeug der Armee beschossen worden.

Die Maschine vom Typ Antonow AN-30 sei mehrfach getroffen worden, aber niemand sei verletzt worden. Sie sei zu ihrem Militärstützpunkt zurückgekehrt und weiter einsatzbereit.

Medienberichten zufolge ist in Slawjansk zudem ein US-Journalist von bewaffneten prorussischen Kräften gefangen genommen worden. Das US-Magazin „Vice“ teilte am Dienstag mit, mit dem Außenministerium in Washington in Kontakt zu stehen, „um die Sicherheit und den Schutz für unseren Freund und Kollegen Simon Ostrovsky zu gewährleisten“.

Laut einem Medienbericht hat das russische Militär nun mit einem Manöver begonnen, an dem auch die Marine im Kaspischen Meer beteiligt ist. Die Übung werde sieben Tage dauern, meldete die russische Nachrichtenagentur Interfax am Mittwoch. Zehn Schiffe und 400 Seeleute nähmen daran teil. Russland hat die Zahl seiner Militärmanöver seit Beginn der Ukraine-Krise erhöht. Die Nato schätzt, dass die russische Truppenpräsenz an der Grenze zur Ukraine auf rund 40.000 Mann gestiegen ist.

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  • @delta

    "z.B. CM6T01"

    Danke. Will aber noch ein wenig warten, ob die kurze Kreuzunterstützung bei 780,-- USD (geldseitig) auch hält. Ansonsten wäre im ungünstigen Fall der Bereich um 700,-- USD die Zielzone. Da käme natürlich richtig Freude auf für einen Einstieg :-)

  • @Hardie: Heute nicht. Seit Monatsanfang aber +2% (reine Kursentwicklung, ohne den Hebel) und in Schlagweite zum ATH, Anleihe-Emission wieder einmal mangels Nachfrage abgesagt, Kapitalflucht hält an. Für mich die sicherste Wette momentan am Markt. Wird aber schwer, Retailprodukte darauf zu finden. Bei Pa wird man aber fündig, z.B. CM6T01 - kein Theta.
    @Wie rührend, wieder eine Projektion: Aber bei Ihrer Lebensweise kann ich die Gefahr einer Methangasvergiftung natürlich nicht ausschließen.

  • Genau den habe ich gemeint.......das Original.....:-)

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