Krise in der Ostukraine
Konvoi darf doch ins Land – unter Bedingungen

Die Ukraine will den Hilfskonvoi aus Russland eventuell doch über die Grenze lassen. Das Rote Kreuz soll die Lieferung verteilen. Zuvor hatte der Ministerpräsident die Aktion noch als „grenzenlosen Zynismus“ kritisiert.
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KiewDie ukrainische Präsidentschaft will den russischen Hilfskonvoi für die notleidende Bevölkerung im umkämpften Osten des Landes nun doch unter bestimmten Bedingungen annehmen. Voraussetzung sei, dass der Konvoi für Lugansk die Grenze an einem Übergang nahe der Stadt überquere, von ukrainischen Grenzwächtern kontrolliert und die Hilfe in Lugansk vom Roten Kreuz verteilt werde, sagte ein Sprecher des Präsidialamts am Mittwoch.

Moskau hatte am Vortag rund 280 Lastwagen Richtung Ukraine entsandt, doch bestand bislang keine Klarheit, ob und wo der Konvoi über die Grenze gelassen werden würde. Die Kolonne soll 2000 Tonnen Hilfsgüter in die von den Kämpfen erschütterte Konfliktregion transportieren. Darunter sind Medikamente, Lebensmittel und Stromgeneratoren. Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz kündigte an, die Fracht zu übernehmen und zu verteilen.

Moskau hatte Vorwürfe, prorussische Separatisten mit Waffen oder Kämpfern zu unterstützen, stets zurückgewiesen. Kremlsprecher Dmitri Peskow bezeichnete Befürchtungen als „absurd“, im russischen Konvoi könnten Waffen versteckt sein.

Der ukrainische Ministerpräsident Arseni Jazenjuk hatte die Aktion als „grenzenlosen Zynismus“ kritisiert. „Erst schicken sie Panzer und Banditen in die Ukraine, dann Wasser und Salz“, sagte er.

Zugleich kündigte die Regierung in Kiew erstmals breite Unterstützung für die notleidenden Menschen an. An diesem Donnerstag solle ein eigener Transport mit Hilfsgütern auf den Weg gebracht werden, sagte die Ostukraine-Beauftragte Irina Geraschtschenko am Mittwoch. Unterdessen verschärfte sich die Lage im Konfliktgebiet weiter. Nach UN-Informationen stieg die Zahl der Getöteten inzwischen auf fast 2100.

Über den geplanten ukrainischen Transport sagte Jazenjuk, die Regierung stelle zehn Millionen Griwna (etwa 580 000 Euro) für den Kauf notwendiger Waren bereit. Hinzu kämen sechs Millionen Dollar (etwa 4,5 Millionen Euro) von den Vereinten Nationen. Auch die EU hatte bereits 2,5 Millionen Euro zugesagt.

Regierungstruppen und prorussische Separatisten lieferten sich im Krisengebiet Donbass erneut heftige Gefechte. Die Armee griff mehrere Stellungen der Aufständischen in der Region Donezk an, wie die Agentur Interfax meldete. Unter anderem versuchte die Armee, die Städte Gorlowka und Jenakiewo einzukreisen.

Der Stadtrat von Donezk teilte mit, die ganze Nacht seien Explosionen zu hören gewesen. Mindestens fünf Zivilisten seien getötet worden. Damit sei die Zahl der Toten seit Wochenbeginn auf etwa 60 gestiegen, sagte ein Sprecher der Aufständischen.

Andrej Lyssenko vom ukrainischen Sicherheitsrat sagte, dass seit Dienstag 11 Soldaten ums Leben gekommen und 41 verletzt worden seien. Die militante Bewegung Rechter Sektor teilte zudem in Kiew mit, dass zwölf ihrer Anhänger bei Kämpfen im Krisengebiet getötet worden seien.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

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  • Poroshenko mordet gerade wieder seine eigenen Landsleute, diese Verbrecherbande in Kiew (gefoerdert durch USEU, gehoert sofort ins hinterletzte Sibierische Arbeitslager.

  • Nein, nicht "Armes Deutschlenad, arme EU.", sondern hinterhältige falsche Deutschlandregierung und hinterhältige falsche EU, die nicht für ihre Länder und Bevölkerungen einstehen, sondern für die Interessen der USA.

  • Da werden die Lügen der EU/ USA wieder sehr offensichtlich. Und das Handelsblatt sowie alle andere MSM Medien verbreiten diese wieder. Wie sollen die ganzen Waffen und Panzer der Russen in den letzten Wochen über die Grenze zu den Separatisten gekommen sein, wenn Russland es jetzt mit den Hilfsgütern so schwer hat? Offenbar kontrolliert Kiew die Grenze zur Russland. Alles Lügen und üble Kriegshetze. Und wenn das Volk sich wehrt, kommt man auf die Idee zu behaupten Russland würde Blogger in der EU bezahlen, um Propaganda zu betreiben. Armes Deutschlenad, arme EU. Wo wird das nur enden?

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