Krisenmechanismus
Draghi fordert einheitliche Regeln für Großbanken

Die Bankenregulierung in Europa soll einheitlich geregelt werden, fordert der aussichtsreichste Kandidat für die EZB-Spitzen, Mario Draghi. Bei künftigen Krisen müssten die Institute haften, nicht die Steuerzahler.
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BrüsselDer aussichtsreichste Anwärter auf den EZB-Chefposten, Mario Draghi, hat den Aufbau eines EU-weit einheitlichen Krisenmechanismus' für Großbanken gefordert. Das Bankensystem müsse repariert werden, sagte der italienische Notenbankchef am Montag auf einer Finanzkonferenz in Brüssel. Für die Zukunft müsse sichergestellt werden, dass bei einem Scheitern von systemrelevanten Instituten „eher die Aktionäre und Kreditgeber die Kosten tragen, und nicht die Steuerzahler“. 

Derzeit gibt es innerhalb der EU unterschiedliche Regeln. So ist in Deutschland seit Ende vergangenen Jahres ein Restrukturierungsgesetz für Banken in Kraft, das auch eine geordnete Abwicklung von Kreditinstituten vorsieht. Andere Länder sind noch nicht so weit. Draghi warnte vor einem Flickenteppich in der EU. Notwendig seien einheitliche Gesetze über die Grenzen hinweg, „sonst wird es unsteuerbar“. 

Draghi ist der große Favorit für die Nachfolge von EZB-Chef Jean-Claude Trichet. Anders als der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy hat sich Bundeskanzlerin Angela Merkel aber noch nicht offiziell hinter den Italiener gestellt.

Agentur
dapd 
DAPD Deutscher Auslands-Depeschendienst GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Krisenmechanismus: Draghi fordert einheitliche Regeln für Großbanken"

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  • Ein Italiener, der die EZB leiten und eine Hyperinflation verursachen wird! Was anderes können Italiener ja auch nicht.

    Bloß wird Draghi auch die Ersparnisse aller Deutschen vernichten!

    Die gesamte Führungskader der EUdSSR (+EZB) ist dann in der Hand der PIGS&FROGS!


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