Kritik am US-Präsidenten
Trump arbeitet und spielt Golf, viel Golf

Freizeit am Wochenende sollte auch ein US-Präsident haben dürfen. Doch viele finden, dass Trump in den vergangenen Wochen zu viel Golf gespielt hat – gerade, weil er seinen Vorgänger dafür noch stark kritisierte.
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Palm BeachDas Weiße Haus hat sich nach jüngster Kritik an US-Präsident Donald Trump und dessen häufigem Golfspiel an Wochenenden reserviert gezeigt. „Er plante, ein paar Löcher zu spielen und hat dann entschieden, das Spiel zu verlängern“, sagte Sprecherin Sarah Huckabee Sanders. Dabei bezog sie sich auf eine Partie Trumps mit dem Profi-Golfer Rory McIlroy am Sonntag, von der Bilder in sozialen Netzwerken die Runde gemacht hatten.

Danach sah sich das Weiße Haus veranlasst, auch mitzuteilen, mit wem Trump gespielt hatte. Vorher hatte es das noch im Unklaren gelassen – ebenso die Anzahl der Löcher. McIlroy gab sich da auskunftsfreudiger: Es seien 18 gewesen, sagte er der Golf-Webseite nolayingup.com.

Bekannt wurde zudem, dass Trump am Samstagabend an einer Benefizgala in seinem privaten Club Mar-a-Lago teilnahm. Dieser Termin war nicht in seinem öffentlichen Kalender vermerkt, wurde aber später von Mitarbeitern bestätigt. Am Montag, einem Feiertag in den USA, erschien er kurz bei einem Essen von Spendensammlern. Dies bestätigte das Weiße Haus, nachdem ebenfalls Fotos davon in den sozialen Netzwerken auftauchten.

Doch neben Partys, Essen mit Familie und Freunden sowie Golfspielen fand Trump auch Zeit für die Politik: Er führte mehrere Gespräche mit Kandidaten für den offenen Posten des nationalen Sicherheitsberaters und besetzte ihn schließlich mit General Herbert Raymond McMaster.

Die Kritik an Trumps Golfspiel war laut geworden, weil sich der US-Präsident zuvor stets kritisch über das Golfhobby seines Vorgängers geäußert hatte. „Während unser wundervoller Präsident den ganzen Tag lang Golf spielt, bricht unsere Transportsicherheitsbehörde auseinander – so wie die ganze Regierung!“, twitterte er im Mai noch als Präsidentschaftskandidat.

Ein anderes Mal erklärte er, er werde als Präsident vermutlich zu beschäftigt sein, um Golf zu spielen und dies nur tun, wenn er mit seinen Mitspielern Deals vereinbaren könne. Vor rund zwei Wochen war Trump mit dem japanischen Ministerpräsidenten Shinzo Abe auf gleich zwei Golfplätzen bei West Palm Beach in Florida zusammengekommen.

Auch Barack Obama war ein begeisterter Golfer. Doch nach Angaben des Korrespondenten Mark Knoller vom US-Fernsehsender CBS spielte er in den ersten Monaten seiner Präsidentschaft nicht auf dem Platz. Regelmäßig war er auch für Familienausflüge unterwegs, hatte aber keine privaten Ferienanlagen, um dort routinemäßig die Wochenenden zu verbringen.

Agentur
ap 
Associated Press / Nachrichtenagentur

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  • Man muss sehen , dass Trump als Unternehmer gelernt hat zu delegieren und hat mehr Zeit als Merkel , der man 24 Stunden suggeriert.... sie sei alternativlos. Dabei muss man sich fragen Faktisch Alternativlos oder wirklich. Wenn wirklich sollte die Union politischen
    Konkurs anmelden, Also will Merkel alles selber machen , weil sie Angst hat ,dass da einer kommt, der zeigt, dass er das besser kann.

  • Haha, das ist ja köstlich, ihr Argument Herr Hoffmann! Trump habe deswegen so viel Zeit zum Golfen, weil er nur ein einziges "bilaterales" Abkommen getätigt hat - während die fiesen, vermutlich "korrupten Eliten" wie Merkel und Schulz den ganzen Tag rumwetzen und arbeiten müssen, und von einer politischen Veranstaltung zur nächsten hecheln ....

    Ganz schön clever, ihr politisches Idol, muss man schon sagen ... Nur die arabischen Öl-Scheichs sind noch besser; liegen den ganzen Tag auf dm Diwan, rühren im Tee, und blättern in Prospekten von Rennpferden, Diamantuhren und Panzern. Und Golf spielen die vielleicht auch, wenns nicht so warm wäre. Zumindest versauen die sich nicht den Tag mit Arbeit oder Demokratie.

  • Obama war in JEDER Hinsicht vorbildlich. Trump ist die Verlogenheit in Person. Seine Anhänger tun einem leid.

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