Kritik an den USA
BND-Chef: Bin Laden konnte sich freikaufen

BERLIN. Der Präsident des Bundesnachrichtendienstes (BND), August Hanning, wirft den USA tief greifende Fehler bei der Bekämpfung des islamistischen Terrors vor. „Der prinzipielle Fehler wurde schon im November 2001 begangen, als man Bin Laden bei Tora Bora von den afghanischen Milizen festnehmen lassen wollte. Da konnte sich Bin Laden für viel Geld von denen freikaufen“, sagte er dem Handelsblatt.

Anschließend habe sich der Top-Terrorist im afghanisch-pakistanischen Grenzgebiet eine eigene Infrastruktur aufgebaut. Hanning wies die Warnung der US-Regierung zurück, die von Biowaffen ausgehende Gefahr dürfe nicht unterschätzt werden. „Die internationale Fachwelt ist von der Möglichkeit, dass Terroristen Bio-Waffen als Terrormittel einsetzen könnten, nicht verschreckt. Es gibt dafür in jüngster Zeit keine konkreten Anhaltspunkte", sagte er.

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