Kritik an Präsident Bush
Weißes Haus hält Dokumente zurück

US-Präsident George W. Bush hat am Donnerstag die Herausgabe von Dokumenten an den Kongress verweigert, die Informationen zur umstrittenen Entlassung von mehreren Bundesanwälten liefern könnten. Der demokratische Vorsitzende des Justizausschusses im Senat, Patrick Leahy, warf Bush daraufhin vor, regelrecht zu Mauern.

HB WASHINGTON. Der Präsident und sein Stellvertreter fühlten sich, als stünden sie über dem Gesetz, kritisierte Leahy. Sein Kollege im Repräsentantenhaus, John Conyers, erklärte, Bushs Verhalten sei eine „erschreckende Missachtung des Rechts der Menschen darauf zu wissen, was in ihrer Regierung vorgeht“. Wegen der Entlassung von acht Bundesanwälten im Dezember vergangenen Jahres haben Abgeordnete den Rücktritt von Justizminister Alberto Gonzales gefordert.

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