International
Kritik an Umgang der USA mit Gefangenen

Tausende Gefangene der USA seien von Folter bedroht, hat die Menschenrechtsorganisation Amnesty International der US-Regierung vorgeworfen.

HB BERLIN. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat die USA für ihren Umgang mit Gefangenen im Kampf gegen den Terror kritisiert. In einem Bericht der Organisation heißt es, die Haltung der US-Regierung gegenüber den Häftlingen sei von Scheinheiligkeit, Kriegsmentalität und der Weigerung zur Einhaltung internationaler Verpflichtungen geprägt. Tausende Gefangene seien von Folter und Misshandlung bedroht. In dem Dossier mit dem Titel «Guantanamo und darüber hinaus» wirft die Organisation der US-Regierung vor, die Welt mit einer PR-Kampagne davon überzeugen zu wollen. Es solle verbreitet werden, dass der Folterskandal von Abu Ghraib ein geringes und inzwischen behobenes Problem gewesen sei.

Das Gegenteil sei jedoch der Fall: «Zur gleichen Zeit sind tausende Gefangene im Irak, in Afghanistan, Guantanamo und Geheimgefängnissen an anderen Orten dem Risiko ausgesetzt, gefoltert und misshandelt zu werden.» Häftlingen werde eine faire juristische Behandlung vorenthalten.

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