Kritik an US-Resolutionsentwurf
Erneut drei US-Soldaten im Irak getötet

Bei mehreren Anschlägen sind im Irak innerhalb eines Tages drei US-Soldaten getötet worden.

HB BAGDAD/KAIRO. Wie die US- Armee am Donnerstag mitteilte, wurde ein Soldat am Mittwochabend im Bagdader Villenviertel Mansur aus dem Hinterhalt erschossen. Ein weiterer Angehörige seiner Patrouille wurde bei dem Angriff verletzt. Zur gleichen Zeit töteten Unbekannte in der rund 100 Kilometer nordwestlich von Bagdad gelegenen Stadt Samarra einen Soldaten, als sie seinen Konvoi mit einer Panzerfaust angriffen. Bei einem Sprengstoffanschlag auf einen amerikanischen Militärkonvoi in Saddam Husseins Heimatstadt Tikrit war am Mittwochnachmittag eine US- Soldatin gestorben. Ein zweiter Soldat wurde schwer verletzt.

Der im provisorischen Regierungsrat vertretene Hohe Rat für die Islamische Revolution im Irak (SCIRI) kritisierte unterdessen den neuen amerikanischen Entwurf für eine UN-Irak-Resolution. Die Entsendung weiterer ausländischer Truppen-Kontingente sei nichts als eine Zeitverschwendung, schrieb die SCIRI-Zeitung „Al-Adala“ am Donnerstag. „Denn keine ausländische Streitmacht, wie groß sie auch sein mag, kann in diesem Land für Sicherheit sorgen, denn sie versteht die Mentalität und das Leben der Iraker nicht."

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