Kroatien-Wahl
Wählerbefragung sieht Josipovic vorn

Geringe Wahlbeteiligung in Kroatien: Die Präsidentenwahlen lockten bis zum Nachmittag nur 34 Prozent der Wahlberechtigten an die Urnen. In den Befragungen nach der Wahl liegt der Sozialdemokrat Ivo Josipovic vorn.
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HB ZAGREB. Die erste Runde der Präsidentenwahlen in Kroatien hat laut Befragungen nach der Wahl (Exit polls) der Sozialdemokrat Ivo Josipovic gewonnen. Er habe 32 Prozent der Stimmen erzielt, berichteten die Medien am Sonntagabend in Zagreb.

Zweiter sei mit 14 Prozent der Zagreber Bürgermeister Milan Bandic als Unabhängiger geworden. Auf dem dritten Platz kam demnach Andrija Hebrang als Vertreter der Regierungspartei HDZ, der zwölf Prozent erzielt habe. Weil danach keiner der insgesamt zwölf Kandidaten die vorgeschriebene absolute Mehrheit erreicht hat, wird es am 10. Januar eine Stichwahl zwischen den beiden Bestplatzierten geben.

Bei den 4,5 Mio. Wahlberechtigten war die Abstimmung auf nur wenig Interesse getreten. Bis zum Nachmittag hätten nur 34 Prozent der Wähler ihre Stimme abgegeben, berichtete die staatliche Wahlkommission in Zagreb. Das waren acht Prozent weniger als vor fünf Jahren, als schon ein Minusrekord verzeichnet wurde.

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