Künftiger Präsident beugt sich dem Druck
Barroso will jetzt doch Kommissare auswechseln

Der künftige Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso hat erstmals selbst angedeutet, dass er in seiner unter dem Druck des Parlaments zurückgezogenen Mannschaft Kandidaten auswechseln wird.

HB ROM. „Wir brauchen mehr Zeit, damit ich mit einigen der Regierungschefs sprechen kann, um eine bessere Auswahl zu bekommen“, sagte er nach einem EU-Gipfel zur Unterzeichnung der Verfassung am Freitag in Rom. „Ich bin sicher, ich kann eine bessere Mannschaft bekommen.“

Das EU-Parlament hatte so starken Druck wegen des italienischen Innenkommissars-Kandidaten Rocco Buttiglione und anderer Anwärter aufgebaut, dass Barroso seine Personalvorschläge zurückgezogen hatte.

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