Kurdischer Bombenanschlag
Türkische Ölpipeline nach Anschlag außer Betrieb

Medienberichten zufolge ist eine türkische Erdölpipeline im Südosten der Türkei stillgelegt worden, nachdem die kurdische Separatistenorganisation PKK einen Bombenangriff auf die Anlage verübte.

HB ISTANBUL. Kurdische Rebellen sind einem Medienbericht zufolge für den Anschlag auf die Erdölpipeline im Südosten der Türkei verantwortlich. Wie die Nachrichtenagentur Firat am Samstag berichtet, bekannte sich die kurdische Separatistenorganisation PKK zu dem Bombenangriff. Aus Kreisen des Energieministeriums verlautete, dass sich der Anschlag auf die Leitung Kirkuk-Ceyhan am Freitagabend ereignet habe. Die Explosion habe ein Großfeuer ausgelöst, das aber mittlerweile unter Kontrolle gebracht worden sei. Die Exporte seien zum Stillstand gekommen. Das genaue Ausmaß der Schäden war zunächst nicht absehbar.

Die Ölpipeline transportiert täglich rund 400 000 Barrel (ein Barrel = 159 Liter) Öl vom Nordirak zum türkischen Mittelmeerhafen Ceyhan. Das irakische Ölministerium geht nach Angaben eines Sprechers davon aus, dass die Leitung in der kommenden Woche wieder in Betrieb genommen werden könne.

Für ähnliche Anschläge im Südosten der Türkei hatte in der Vergangenheit die PKK die Verantwortung übernommen. Sie wird von den USA und der EU als Terrorgruppe eingestuft.

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