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Kurzbesuch in Frankreich: Obama drängt Iran zum Einlenken im Atomstreit

Bei einem Kurzbesuch in Frankreich hat der demokratische US-Präsidentschaftsanwärter Barack Obama den Iran zum Einlenken im Atomstreit mit dem Westen gedrängt.

HB PARIS. Die iranische Führung solle nicht darauf warten, dass die Vereinigten Staaten ihren nächsten Präsidenten wählten, sagte Obama am Freitagabend nach einem rund einstündigen Treffen mit dem französischen Staatschef Nicolas Sarkozy in Paris. Sonst werde der Druck auf Teheran höchstens zunehmen. Er habe mit Sarkozy auch über die Lage in Afghanistan gesprochen und den Franzosen für ihren "außerordentlichen Einsatz" gedankt, sagte Obama.

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Der Präsidentschaftsbewerber war nach seinem Besuch in Berlin nach Frankreich weitergereist, trat dort aber - abgesehen von der kurzen Pressekonferenz im Elyséepalais - nicht öffentlich auf. Von Paris aus wollte Obama weiter nach Großbritannien fliegen, wo seine Europareise am Samstag zu Ende gehen soll. Für Freitagabend war ein Abendessen mit dem britischen Premierminister Gordon Brown geplant.

Sarkozy und Obama waren sich 2006 in Washington begegnet, als Sarkozy noch Innenminister war. Er habe «eine sehr gute Erinnerung» an das Treffen mit dem demokratischen Senator, sagte der französische Präsident der Tageszeitung «Le Figaro». Er betrachte Obama als seinen Freund. Der konservative Staatschef legt großen Wert auf gute Beziehungen zu den Vereinigten Staaten, nachdem das Verhältnis mit den USA unter seinem Vorgänger Jacques Chirac wegen des Irak-Krieges sehr kühl geworden war.

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